Die Preise Müssen Runter!

Die Stadtteilgewerkschaft ,Solidarisch in Gröpelingen‘ ruft zusammen mit
dem Bremer Bündnis gegen Preiserhöhungen (preise-runter.org) am
20. August zu der 2. Kundgebung, die im Rahmen des Bündnisses dieses Mal
in Gröpelingen stattfindet, unter dem Motto: ,Die Preise müssen runter‘
auf!

Beginn: 15 Uhr
Beim Ohlenhof / Gröpelinger Heerstraße

Bringt eigene Transparente etc. mit!!

Die Preise für Lebensmittel, Benzin und Wohnkosten explodieren und es
ist keine Besserung in Sicht! Aber aufs Essen können wir nicht
verzichten und nicht jede kann ihr Auto stehen lassen.

Der Krieg und die Corona-Pandemie haben ihren Einfluss auf die
Inflation, doch die Preise steigen nicht, sie werden erhöht. Es ist der
Zwang zur Gewinnsteigerung im Kapitalismus, der die Preise steigen
lässt. Es sind die Unternehmen, die Profite aus unserer Not schlagen.

Immer mehr von uns wissen kaum noch, wie sie am Ende des Monats ihren
Einkauf bezahlen sollen oder woher das Geld für die anstehenden
Heizkosten kommen soll. Der Krieg und die Corona-Pandemie haben ihren
Einfluss auf die Inflation. Doch die Preise steigen nicht von selbst,
sie werden erhöht. Es ist der Zwang zur Gewinnsteigerung im
Kapitalismus, der die Preise steigen lässt. Es sind die Unternehmen, die
Gewinne aus unserer Not schlagen. Die Reichen werden immer reicher und
die Armen werden immer ärmer.

Deshalb fordern wir: Preisgrenzen für Lebensmittel, Wohnen und
Mobilität.

• Mit dem Preisgesetz müssen Preisgrenzen festgesetzt werden.
Lebensmittel und Hygieneartikel müssen auch mit geringen Löhnen und
Hartz IV bezahlbar sein.

• Ein Mieten- und Energiepreisdeckel muss her.

• Obergrenzen für Spritpreise und einen kostenlosen ÖPNV für alle.

• Die Regelsätze (Hartz IV) und Mindestlöhne müssen hoch!

Von alleine wird es dazu aber nicht kommen. Durch Meckern und Schimpfen
ändert sich nichts. Wir müssen die Forderungen gemeinsam auf der Straße
erzwingen. Deswegen wollen wir uns zusammenschließen, Flugblätter
verteilen, Plakate kleben, direkte Aktionen oder andere Protestformen
planen und durchführen.

Das Bremer Bündnis gegen Preiserhöhungen

Wir sind ein Zusammenschluss verschiedenster Gruppen und Einzelpersonen. Uns eint die Ablehnung der immer weiter gehenden Preiserhöhungen. Ob Miete, Döner, Duschgel oder Benzin, die Preise werden weiter erhöht. Unsere Einkommen steigen aber nicht und die Rekordinflation sorgt sogar dafür das unser Geld immer weniger wert ist. Der Krieg und die Corona-Pandemie haben ihren Einfluss auf die Preise. Preiserhöhungen sind aber keine Naturgesetze sondern werden gemacht. Es ist der Zwang zur Gewinnsteigerung im Kapitalismus, der die Preise steigen lässt. Es sind die Unternehmen, die Profite aus unserer Not schlagen. Es sind die Reichen die immer reichen werden und die Armen, die immer ärmer werden. Davon haben wir endgültig genug! Wir wollen unsere Wut, den Protest auf die Straße tragen, in die Stadtteile, vor die Supermärkte. Gemeinsam wollen wir Flugblätter verteilen, Plakate kleben, direkte Aktionen und Kundgebungen organisieren. Gemeinsam können wir etwas verändern – Dafür brauchen wir dich!

Das nächste Treffen findet am 17.08 in der Lindenstrasse 1b in Vegesack im Solidarischen Zentrum statt.

1 thought on “Die Preise Müssen Runter!

  1. Überprüft doch bitte mal, ob das denn tatsächlich stimmt:

    1. Die via Nord Stream 1 gelieferte Gasmenge hat sich nicht wesentlich verringert.
    2. Die Gewinne der Energieunternehmen sind steil nach oben korrigiert worden. Allein RWE soll mehr als 2,8 Milliarden Euro zusätzlich kassiert haben, sagt das Handelsblatt hier: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/halbjahreszahlen-rwe-verdoppelt-den-gewinn-mehr-investitionen-in-erneuerbare-energien/28591356.html
    3. Die geplante Gas-Umlage zur Rettung dieser notleidenden Unternehmen ist damit nur noch eine weitere Maßnahme zur Umverteilung von unten nach oben.
    4. SPD, Grüne und Konsorten erwarten einen \“Wutwinter\“ der Bürger gegen knurrende Mägen, Frieren und Obdachlosigkeit wegen Inflation und unbezahlbarer Nebenkosten für die Unterkunft. Anstatt die Abzocke zu stoppen, rüsten die Regierungen aber lieber Polizei und Bundeswehr auf, damit geprügelt und auf Befehl auch getötet werden kann.
    5. Es wird leider immer noch nicht verstanden, dass wir auf einen offenen Faschismus zusteuern, der allerdings eine profunde Gefahr für den Weltfrieden darstellt – wie die Geschichte des Zweiten Weltkrieges ja eindrucksvoll zeigt.

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