Brandanschlag auf Bereitschaftspolizei! Acht Bullen Fahrzeuge gehen in Flammen auf.

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Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag Brandsätze auf ein Gelände der Bereitschaftspolizei in Bremen-Huckelriede geworfen. Nach Angaben der Polizei wurden durch das Feuer drei Gruppenwagen und ein Bus völlig zerstört. Die Hitze beschädigte außerdem vier weitere Streifenwagen. Verletzte gab es demnach nicht. Wie hoch der Schaden ist, steht noch nicht fest. Der Staatsschutz prüft jetzt, ob der Wurf der Brandsätze auf das Polizeigelände einen politischen Hintergrund hat.

siehe auch:
weser-kurier – Politik verurteilt Angriff in Huckelriede
weser-kurier – Mehr als 200.000 Euro SchadenBilder vom Brandanschlag auf Bremer Bereitschaftspolizei
butenunbinnen – Hass auf Polizei wird fanatischer
mopo – Brandsätze geworfen Vier Polizeiwagen völlig zerstört – Staatsschutz ermittelt
Bullenpresse – Brandanschlag auf Bereitschaftspolizei
Bullenpresse – Polizei prüft Bekennerschreiben nach Brandanschlag

Meko 200 – Business as usual

Der Rüstungsauftrag dreier Fregatten für das ägyptische Militär sorgt für patriotische Gefühle in der Bremer Bürgerschaft

In Bremerhaven läuft zurzeit die Teil-Produktion von drei Fregatten für das ägyptische Militär. Das Kriegsschiff für die ägyptische Marine wird von Stahlbau Nord, einem Unternehmen der Rönner-Gruppe, im Auftrag von Thyssen Krupp Marine Systems produziert. Die erste der drei Fregatten des Typs “Meko 200” hat Bremerhaven Ende April verlassen. Dafür wurde der Rohbau auf einen Schwerlastponton gehievt, um anschließend über die Weser nach Bremen in die Neustadt überführt zu werden. Das Schiff wurde dann im Neustädter Hafen erstmalig zu Wasser gelassen.
In Bremerhaven sind die Häfen nicht tief genug für ein Zuwasserlassen dieser Schiffe. Nach einem vollzogenen Schwimmtest soll die Fregatte für die Endausrüstung wieder nach Bremerhaven gebracht werden. Insgesamt sollen die drei Fregatten jeweils 500 Millionen Euro kosten und bis 2024 fertig gebaut sein. Continue reading

Kolumbien hat seine Angst verloren

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Ein landesweiter Aufstand breitet sich trotz staatlicher Gewalt weiter aus

Nach Jahrzehnten des bewaffneten Konflikts und der paramilitärischen Gewalt sind die Protestbewegungen in Kolumbien in den letzten anderthalb Jahren wieder erstarkt. Die kraftvollen Demonstrationen der vergangenen Woche übertreffen sogar die Höhepunkte des landesweiten Aufstandes vom November und Dezember 2019. In Reaktion schlägt die am schwersten bewaffnete Regierung Lateinamerikas brutal zurück.

 
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Autonomes Blättchen Nr. 44

Das neue Autonome Blättchen ist erschienen. Wie immer bei euch im Infoladen, hier als pdf oder auf der webseite https://autonomesblaettchen.noblogs.org herunterzuladen. Da derzeit wenig Veranstaltungen stattfinden, kümmert euch bitte um die Weiterverbretung des Blättchens.
Besten Dank !!!

checkt:
Autonomes Blättchen

Subversiv & unkontrollierbar! Angriff auf das Hauptzollamt und die Bundeswehr in Bremen

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Es gibt sie noch, die einfach verglasten unbewachten Bürogebäude staatlicher Gewaltbehörden.

Am 28.02.21 haben wir die Fensterfront des Hauptzollamtes in der Großen Sortillienstraße unter massivem Einsatz von Kleinpflastersteinen und Farbgläsern eingeworfen. Wir hinterließen zwei durchlüftete Etagen und und ein farbenfrohes Scherbenwerk.
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Aufruf: Gemeinsam blockieren wir die Rüstungsindustrie

Ab dem frühen Morgen und Vormittag des 28. August werden wir gemeinsam mit vielen Menschen die Rüstungsindustrie in Kassel blockieren. Wenn wir zusammen die Kriegsmaschinerie unterbrechen, bedeutet das für uns verantwortungsvoll zu handeln: als Teil der globalen widerständigen Vielfalt, die das skrupellose System der Unterdrückung & Zerstörung nicht akzeptiert, als Teil eines Kampfes, der sich über die Jahrzehnte und durch die Regionen der Welt zieht und als Teil einer Utopie, einer Alternative zur kapitalistischen Moderne.

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Gerichtsstreit um Meinungsfreiheit: AStA verliert gegen Hochschule

kopiert von butenunbinnen.de

2016 hatte der AStA gegen die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr protestiert. Die Hochschule hatte damals ein Transparent verboten und jetzt vor Gericht Recht bekommen.

Das Bremer Verwaltungsgericht hat am Freitag im Streit um ein Plakat zwischen der Hochschule und dem Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) zugunsten der Hochschule entschieden. Der AStA hatte aus Unmut über eine Kooperation der Bundeswehr mit der Hochschule ein Transparent mit der Aufschrift „Wir bilden zum Töten aus“ an einem Uni-Gebäude angebracht. Continue reading

Hochschul AStA klagt gegen Zensur durch das Rektorat

Im Vorfeld hatte die Hochschulleitung dem AStA das Zeigen des hier abgebildeten Transpis verboten

Am kommenden Freitag 12.06. zieht der AstA der HSB gegen das Rektorat der HSB vor Gericht, um das Transpiverbot im Rahmen der Bundeswehr-Kooperations-Debatte anzufechten. 9:00 Uhr Treffen vor dem Verwaltungsgericht, 10:00 Uhr Verhandlungsbeginn.
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Lürssen plant Kriegswerftenverbund

kopiert aus der taz

Werftkonzern für Kriegsschiffe geplant

Drei Schiffbauunternehmen planen einen Werftkonzern, der Marineschiffe bauen soll. Bundesregierung hat versprochen, Aufträge national zu vergeben.

https://taz.de/Werftkonzern-fuer-Kriegsschiffe-geplant/!5677100&s=l%C3%BCrssen/

Ursula von der Leyen brach in ihrer Zeit als Verteidigungsministerin ein Tabu. Bis dahin waren Kriegsschiffe für die Marine direkt bei deutschen Werften bestellt worden. Dann schrieb die CDU-Politikerin vor zwei Jahren erstmals ein größeres Beschaffungsprojekt europaweit aus. Den Zuschlag für das Mehrzweckkampfschiff 180 (MKS 180), ein 5,5-Milliarden-Euro-Projekt, erhielt im Januar 2020 die Damen Shipyards Group, ein Familienunternehmen aus den Niederlanden. Continue reading

„An der Grenze der Verfassung und darüber hinaus“

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Bundeswehr mobilisiert 15.000 Soldat*innen für Corona-Einsatz im Inland

In den letzten zwei Wochen liefen die Vorbereitungen für einen großen Inlandseinsatz der Bundeswehr in kleinen Schritten. Am 14. März forderte Bayerns Ministerpräsident Söder einen flächendeckenden Inlandseinsatz der Bundeswehr. In der Bundespressekonferenz am 19. März präsentierte Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer die Strategie der Bundeswehr für ihren Einsatz gegen die Corona-Pandemie. Dabei brachte sie auch den Einsatz von Soldat*innen für den Objektschutz von Kritischer Infrastruktur in Deutschland ins Gespräch.

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