Revier seit Wochen beschädigt

kopiert aus dem Weser Report

Rote Farbkleckse an Mauer, Fenster und Eingangstür. Kleine Löscher in den Glasscheiben und bis vor Kurzem rot-weißes Flatterband vor dem Eingang: Das Polizeirevier in Woltmershausen zeigt noch immer die Spuren der Sachbeschädigungen, die ihm Ende Mai zugefügt wurden.
Wann und ob die Schäden beseitigt werden, sei zum jetzingen Zeitpunkt noch nicht entschieden, wie Polizeisprecher Nils Matthiesen auf Anfrage mitteilt. Der Glaser sei zwar bereits beauftragt und für die Malerarbeiten würden zurzeit Angebote eingeholt, teilt Matthiesen mit. Aber: „Wann und ob alle Schäden komplett beseitigt werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu beantworten“, antwortet er auf die Frage, ob die Beseitigung der Schäden überhaupt vorgesehen sei. Eine berechtigte Frage vor dem Hintergrund, dass im Frühjahr kommenden Jahres das Polizeirevier Woltmershausen ohnehin an einen neuen Standort, in ein kernsaniertes und modernes Gebäude an der Dötlinger Straße ziehen soll. „Wenn alle Preisangebote da sind, wird verglichen und eintschieden“, sagt Matthiesen.
In der Nacht der Ausschreitungen an der Sielwallkreuzng, in der Nacht zum Wahlsonntag, waren auch mehrere Polizeireviere- und -autos in Bremen beschädigt sowie eine Fensterscheibe am Rathaus eingeschlagen worden. Unter den Revieren befand sich auch jenes an der Woltmershauser Straße. In einer Pressemitteilung teilte die Polizei mit, dass untersucht werde, ob es einen Zusammenhang zwischen den Ereignissen am Sielwall und den Beschädigungen gäbe. Die Untersuchung ist mittlerweile in die Hände der Staatsanwaltschaft Bremen weitergeleitet. „Die Ermittlungen laufen konzentriert weiter“, sagt Matthiesen.

Quelle: weserreport.de

siehe auch
Ausschreitungen im Bremer Viertel: Mehrere Polizisten verletzt

Der NSU war nie zu dritt! Kein Schlussstrich!

Am 11. Juli 2018 ging der so genannte NSU-Prozess zuende. Das Gericht und die Ermittlungsbehörden hielten stur an der Behauptung eines isolierten Trios fest und ignorierten so bewusst militante und mörderische Neonazistrukturen in Deutschland. Nicht einmal ein Jahr nach dem Urteilsspruch verübte offenbar ein Neonazi aus dem gleichen Milieu, in dem sich auch schon der NSU bewegte, wieder ein Attentat. Ganz zu schweigen von rassistischen Täter*innen, die regelmäßig auch ohne terroristische Vernetzung Menschen angreifen, verletzen und in Lebensgefahr bringen – von Bremen bis Pirmasens.

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„Unpassendes Verhalten“

koiert aus der taz

Ein Bremer Polizist hatte sich den Slogan „Spaß kostet“ eines Hooligan-Shops auf den Schlagstock geschrieben. Die Konsequenz: Ein Mitarbeitergespräch.


Darf nach neuer Dienstanweisung nicht beklebt werden: Schlagstock der Polizei

Der Schriftzug auf dem Schlagstock fiel auf: „Spaß kostet“ prangte in weißen Lettern auf dem schwarzen Stock eines Bremer Polizeibeamten. Bei dem Bundesligaspiel Werder Bremen gegen RB Leipzig am 15. April vergangenen Jahres hatte der Polizist seinen Dienst mit der gewaltverherrlichenden Botschaft eines rechtsextremen Hooligan-Shops angetreten.

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Freiheit für alle Gefangenen! LKW der JVA-Bremen abgefackelt

„Die Justizvollzugsanstalt sucht dich“… „Wir haben euch gefunden“

In der Nacht vom 04.07 auf den 05.07 ist auf einem umzäunten Parkplatz des TÜV-Nord in Bremen-Walle ein LKW der JVA-Bremen abgebrannt.

Die JVA -Bremen zeichnet sich durch miserable Konditionen aus; die Zellen sind überbelegt, teils regnet es herein und die medizinische Versorgung ist sehr schlecht oder wird ganz verweigert.

Doch wir wollen hier keine Lanze für die Reformierung von Knästen brechen oder gar der Illusion stärken,das es so etwas wie einen „humanen“ oder „gerechten Knast gäbe.

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„Durchgehend Freitag“

kopiert von kreiszeitung.de

Rucksäcke, Isomatten, Decken, Planen, das Spiel „Tabu“ – all das liegt nur ein paar Schritte vom Parlamentsgebäude entfernt auf dem Marktplatz. Darüber: Transparente zum Thema Klima. Drumherum sitzen Kinder und Jugendliche, zum Teil ohne Schuhe oder Strümpfe, denn ihnen ist warm genug. Gut zehn jungen Aktivisten sind es, für die jetzt jeden Tag Freitag ist – Freitag von der Bewegung „Fridays for future“.

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„Ausländerfeindliche Attacke in Bremen – Angriff in der Innenstadt“

kopiert aus der taz

Eine Gruppe soll in der Nacht zum Donnerstag in Bremen vier junge Männer aus Afghanistan geschlagen haben. Der Staatsschutz ermittelt.


Demonstration in Kassel am 22. Juni nach dem Mord am Regierungspräsidenten Lübcke

Wegen eines ausländerfeindlichen Angriffs auf vier junge Afghanen in der Innenstadt ermittelt der Staatsschutz. Nach Angaben der Polizei hat eine Gruppe von Männern die vier im Alter zwischen 15 und 24 Jahren in der Nacht zum Donnerstag gegen ein Uhr in der Hohen Straße nahe der Sankt-Johann-Kirche „bedrängt und geschlagen“. Continue reading

Fähren statt Frontex! Evakuierung aus Libyen!

Am Samstagabend führten mehrere Personen auf einem Bootsanleger gegenüber dem Osterdeich eine unangemeldete Versammlung durch und zündeten dabei Rauchfackeln. Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten wenig später sechs Tatverdächtige.

Gegen 19 Uhr versammelten sich mehrere Personen auf dem Bootsanleger und hielten ein Banner mit der Aufschrift „Fähren statt Frontex – Evakuierung aus Libyen“ hoch. Dabei zündeten sie Rauchfackeln. Anschließend gingen sie in Richtung Wilhelm-Kaisen-Brücke davon. Einsatzkräfte stellten sechs Beteiligte nur wenige Minuten später in unmittelbarer Nähe. Die Rauchfackeln, die sie noch bei sich führten, wurden durch die Polizisten beschlagnahmt.
Es wurden Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und das Sprengstoffgesetz gefertigt.
Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Tatverdächtigen dauern an. […]

kopiert aus der Bullenpresse

siehe auch
butenunbinnen.de: Rauchfackeln gegenüber der Breminale: Polizei stellt 6 Tatverdächtige

„1.000 Menschen demonstieren in Bremen für Seenotrettung im Mittelmeer“

kopiert von butenunbinnen.de

„Seebrücke“-Demos in Bremen und Bremerhaven // Motto: „Stoppt das Morden im Mittelmeer“ // Demonstranten solidarisierten sich mit Kapitänin Carola Rackete

In Bremen sind am Samstag im Rahmen der Initiative „Seebrücke“ mehr als 1.000 Menschen auf die Straße gegangen. Bündnisse demonstrierten gegen die europäische Integrationspolitik und für sichere Fluchtwege. Außerdem wollten die Veranstalter ihre Solidarität mit der vorübergehnd im italienischen Lampedusa festgenommenen Kapitänin Carola Rackete zeigen. Ihr Schiff, die „Sea-Watch 3“, war beschlagnahmt worden.

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Bremischer Staatskirchenfilz konkret

„Die Kirchen und Religionsgesellschaften sind vom Staate getrennt“
Artikel 59 Satz 1

So lautet es in der Bremischen Landesverfassung. Die Realität ist eine andere.

Am 3. Juli trat das Landesparlament zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen und ca. eine Stunde zuvor fand der ökumenische Gottesdienst „An ge dacht“ um 8:45 Uhr in der „Liebfrauenkirche“, 100 Meter vom Landtag entfernt, statt.

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„Demo für Klimaschutz in der Bremer Innenstadt“

kopiert von butenunbinnen.de

Rund 3.000 Menschen demonstrierten in Bremen // Motto: „Taten statt Warten – Klimaschutz jetzt“ // Demo zog vom Hauptbahnhof in die Neustadt

Rund 3.000 Menschen haben in der Bremer Innenstadt demonstriert. Sie zogen vom Hauptbahnhof in die Neustadt. Unter dem Motto „Taten statt Warten – Klimaschutz jetzt“ wiesen die Organisatoren auf die sich zuspitzende Klimakrise hin. „Es gibt keinen Planet B“ oder „Climate Justice Now“, stand auf den Bannern und Schildern der Demonstranten. Mit dabei waren unter anderem BUND, NABU, Greenpeace und Robin Wood.

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