Welle tödlicher Polizeigewalt

Im Laufe der letzten Wochen wurde mindestens 6 Menschen von Bullen ermordert. Im folgenden werden wir einige Artikel zu den jeweiligen Fällen re-posten. Leider wissen wir zu einigen dieser Fälle nichts, bzw nur was in der Presse steht. Klar ist: Polizist*innen sind professionelle Gewalttäter*innen. Punkt. Die Bullen zu rufen kann zum Tod von Menschen führen, besonders wenn die Schweine auf BPoC, arme, junge, obdachlose oder anderweitig kriminalisierte Menschen treffen.

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Wichtige Info im Antifa Ost-Verfahren: [LE + B] Hausdurchsuchungen im Antifa Ost-Verfahren – Johannes Domhöver ist Kronzeuge

kopiert von soli Antifa Ost

Heute, am 15. Juni 2022, gab es erneut Hausdurchsuchungen rund um das Antifa Ost-Verfahren.

Johannes Domhöver befindet sich derzeit in einem Zeugenschutzprogramm und tritt als Kronzeuge im Verfahren auf. Aus seinen Aussagen bei der Polizei resultierten die Hausdurchsuchungen des heutigen Tages.
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Delmenhorst: Bullen verprügeln suizidgefährdete Person auf Zelle


„Mehrfach Kopf gegen die Wand geschlagen“

In Delmenhorst gab es einen weiteren in einer endlosen Reihe von Einzelfällen ekelhafter Polizeigewalt. Mindestens genauso ekelhaft wie das Verhalten der Cops, ist die Berichterstattung des Delmenhorster Kreisblatt. Anläßlich des brutalen Übergriffs sprechen sie davon, dass Polizist*innen an der „Grenze des Zumutbaren“ stünden. Klar, wer Überstunden schiebt wird schnell zum Mörder oder Gewalttäter?!?! Desweiteren lägen „einzelne Prüffälle von Polizeigewalt“ vor. Im Folgenden ein Artikel von butenunbinnen: Continue reading

München: Über Razzien und ein §129-Verfahren gegen Anarchist*innen und den Raub einer Druckerei

via de.indymedia ein Beitrag aus München, den wir auch für Leser*innen aus Bremen als sehr relevant betrachten. Aber lest selbst …

Was ist passiert?

Wie bereits berichtet gab es am Dienstag, den 26. April koordinierte Razzien gegen Anarchist*innen aus München, aufgrund des Vorwurfs der Bildung einer kriminellen Vereinigung (§129). In diesem Rahmen wurden 4 Wohnungen durchsucht (2 davon, ohne dass dort überhaupt eine*r der Beschuldigten wohnt), sowie mehrere Kellerräume (teilweise auch die Nachbarräume von vermeintlich den Beschuldigten zugeordneten Räumen), eine Druckerei und die anarchistische Bibliothek Frevel.

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Mannheim: Bullen ermorden Person auf offener Straße

Bei einem Bulleneinsatz in Mannheim wurde gestern eine Person brutal festgenommen, geschlagen und ist noch an der Unfallstelle gestorben. Es gibt ein schreckliches Video von der Tat in dem die Schläge der Cops zu sehen sind:

Von den Bullen selbst gibt es derweil eine unsägliche Presseerklärung. In dieser heißt es die Person sei „plötzlich kollabiert“. Die GdP [„Gewerkschaft“ der Polizei] warnt bereits in einem Artikel im Mannheimer Morgen vor einer „Vorverurteilung“ der Beamten und kehrt die Verhältnisse mal wieder um, die wahren Opfer seien die eingesetzten Beamten. Das Landeskriminalamt ließ derweil verlauten, eine Obduktion würde möglicherweise noch heute „Ergbenisse“ bringen. Ohne in die Zukunft schauen zu können, es ist absehbar, dass die Schergen sich wieder etwas einfallen lassen werden damit die offensichtliche unmittelbare Gewalt der Bullen nicht die Ursache des Todes war: „multiple Ursachen“ die zu einem „Herzversagen“ führen, Vorschädigung der Organe, latenter Herzfehler – wie oft werden wir diese Lügen noch anhören müssen, wenn die Bullen mal wieder jemanden todgeschlagen haben?

ACAB!

Gemeinsames Thesenpapier gegen die Repression – Weg mit §129/a

Der Anlass dieses Textes sind die verschiedenen, im Jahr 2020 bekannt gewordenen, Komplex-Verfahren nach §129(a) sowie die staatlichen Angriffe auf antifaschistische Strukturen – von Hamburg bis Stuttgart, von Frankfurt über Berlin, bis Leipzig und Weimar.

Wir wollen in diesem Text keine gesamtgesellschaftliche Analyse erarbeiten, sondern die Verfahren vielmehr in einen größeren Kontext der aktuellen Repression einordnen. Unsere gesellschaftlichen Analysen und daraus resultierende Einordnungen sind bei der Diversität der verschiedenen politischen Strömungen zu vielfältig und dadurch teilweise widersprüchlich. Wir schreiben diesen Text – trotz der politischen Differenzen – als einige Beschuldigte und Soli-Strukturen verschiedener Verfahren gemeinsam, als ein Zeichen gegen Repression: Continue reading

Autonome Schrift zum internationalen Tag gegen Polizeigewalt

via knack.news

Einleitung

Im Jahr 1997 begingen die Gruppe „Black Flag“ aus der Schweiz und das in Montreal ansässige „Collective Opposed to Police Brutality“ zum ersten Mal den internationalen Tag gegen Polizeigewalt. Seitdem findet er jährlich am 15. März statt. In Montreal kommt es zu diesem Anlass jedes Jahr zu einer Demonstration, die regelmäßig zu Auseinandersetzungen und Verhaftungen führt.
Auch in Deutschland wurde der Tag in den letzten Jahren populärer, nicht zuletzt in Bezug auf die BlackLivesMatter-Proteste, die das Thema Polizeigewalt stärker in den Vordergrund rückten. Es ist ein Verdienst dieser Bewegung, dass alltägliche Polizeigewalt zu einem gesamtgesellschaftlichen Thema geworden ist. Continue reading

Heute ist der internationale Tag gegen Polizeigewalt!

Einladung zum ‚Stattspaziergang‘

Treffpunkt: Heute, 15.03.2022 um 17h an der Bürgerschaft Bremen – Am Markt

Seit 1997 wird am 15. März der International Day against Police Brutality begangen. Verschiedene Initiativen machen weltweit auf die Situation der Betroffenen von Polizeigewalt aufmerksam.

Wir nehmen den heutigen Tag zum Anlass, um im Rahmen eines Stattspazierganges gemeinsam die Bremer Geschichte und Gegenwart der rassistischen Polizeipraxis aufzuzeigen. Unser Spaziergang zeigt Orte und Akteure in der Innenstadt und im Bremer Viertel. Continue reading

Unsere Solidarität gegen ihre Repression Freiheit für alle politischen Gefangenen!

Der 18. März wird seit über hundert Jahren als internationaler Tag der politischen Gefangenen begangen. Auch heute haben der Tag und sein Anlass nichts an Aktualität eingebüßt. Derzeit sitzen mehrere Freund*innen und Genoss*innen in deutschen Knästen ein. Auf einige von ihnen wollen wir auf der Demonstration am 18. März besonders aufmerksam machen. Ihre Kämpfe sind konkret und stehen zugleich stellvertretend für die vielen und vielfältigen Kämpfe um eine befreite Gesellschaft.

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