Nach Pokalspiel: Werder Ultras verhindern Festnahme

Nach dem Pokalspiel am letzten Wochenende wurde eine Gruppe antifaschistischer Ultras von der Polizei aufgehalten, als sie sich in Richtung einer Gruppe Nazihools aufmachten. Das Eintreten(; der Polizei für den Schutz der mit Atlas Delmenhorst angereisten Nazis blieb nicht ohne Konsequenz.

Die Hamburger Morgenpost dazu:

Bis zum Ende des Spiels verlief alles – bis auf ein paar Pyrobomben – soweit friedlich. Auch die Abreise der Delmenhorster Fans blieb unspektakulär. Der Fanzug der Grünweißen allerdings sorgte für Ärger.

Laut Polizei kletterte ein Mann an der Harzburger Straße auf ein am Straßenrand abgestelltes Auto und trat unvermittelt gegen den Kopf eines vorbeilaufenden Polizisten. Dieser fiel daraufhin zu Boden und konnte seinen Dienst nicht fortführen.

„Wir wurden auch mit Stangen attackiert“, so ein Polizeisprecher.

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Flammende Grüße aus Bremen nach Hamburg an die 3 von der Parkbank!

In der Nacht zu Sonntag griffen wir das Bullenrevier Schwachhausen im Bürgerpark an, um uns solidarisch mit den Gefährt_innen aus Hamburg zu zeigen.
Wir hinterließen zwei Schrottreife Karren und setzten den Haupteingang mit 10 Litern Benzin in Brand.
Unsere Gedanken und Herzen glühen für euch. Wir senden Liebe und Kraft.

Feuer und Flamme der Repression
(A)

Quelle: de.indymedia.org

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Revier seit Wochen beschädigt

kopiert aus dem Weser Report

Rote Farbkleckse an Mauer, Fenster und Eingangstür. Kleine Löscher in den Glasscheiben und bis vor Kurzem rot-weißes Flatterband vor dem Eingang: Das Polizeirevier in Woltmershausen zeigt noch immer die Spuren der Sachbeschädigungen, die ihm Ende Mai zugefügt wurden.
Wann und ob die Schäden beseitigt werden, sei zum jetzingen Zeitpunkt noch nicht entschieden, wie Polizeisprecher Nils Matthiesen auf Anfrage mitteilt. Der Glaser sei zwar bereits beauftragt und für die Malerarbeiten würden zurzeit Angebote eingeholt, teilt Matthiesen mit. Aber: „Wann und ob alle Schäden komplett beseitigt werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu beantworten“, antwortet er auf die Frage, ob die Beseitigung der Schäden überhaupt vorgesehen sei. Eine berechtigte Frage vor dem Hintergrund, dass im Frühjahr kommenden Jahres das Polizeirevier Woltmershausen ohnehin an einen neuen Standort, in ein kernsaniertes und modernes Gebäude an der Dötlinger Straße ziehen soll. „Wenn alle Preisangebote da sind, wird verglichen und eintschieden“, sagt Matthiesen.
In der Nacht der Ausschreitungen an der Sielwallkreuzng, in der Nacht zum Wahlsonntag, waren auch mehrere Polizeireviere- und -autos in Bremen beschädigt sowie eine Fensterscheibe am Rathaus eingeschlagen worden. Unter den Revieren befand sich auch jenes an der Woltmershauser Straße. In einer Pressemitteilung teilte die Polizei mit, dass untersucht werde, ob es einen Zusammenhang zwischen den Ereignissen am Sielwall und den Beschädigungen gäbe. Die Untersuchung ist mittlerweile in die Hände der Staatsanwaltschaft Bremen weitergeleitet. „Die Ermittlungen laufen konzentriert weiter“, sagt Matthiesen.

Quelle: weserreport.de

siehe auch
Ausschreitungen im Bremer Viertel: Mehrere Polizisten verletzt

Freiheit für alle Gefangenen! LKW der JVA-Bremen abgefackelt

„Die Justizvollzugsanstalt sucht dich“… „Wir haben euch gefunden“

In der Nacht vom 04.07 auf den 05.07 ist auf einem umzäunten Parkplatz des TÜV-Nord in Bremen-Walle ein LKW der JVA-Bremen abgebrannt.

Die JVA -Bremen zeichnet sich durch miserable Konditionen aus; die Zellen sind überbelegt, teils regnet es herein und die medizinische Versorgung ist sehr schlecht oder wird ganz verweigert.

Doch wir wollen hier keine Lanze für die Reformierung von Knästen brechen oder gar der Illusion stärken,das es so etwas wie einen „humanen“ oder „gerechten Knast gäbe.

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Vonovia-Karre in Walle abgebrannt!

Bild einer ähnlichen Aktion in Berlin aus dem letzten Jahr

Normalerweise würde an dieser Stelle eine mehr oder weniger umfangreiche Zusammenstellung von Gründen stehen, Gründe die unsere Aktion als legitimes und wichtiges Mittel darstellen. Und es gibt vieles was sich über Vonovia schreiben ließe und darüber warum sie zum Ziel von Angriffen werden sollten. Continue reading

Ausschreitungen im Bremer Viertel: Mehrere Polizisten verletzt

Nach massiven Ausschreitungen im Bremer Viertel in der Nacht zu Sonntag untersucht die Polizei derzeit die Hintergründe. Rund 300 Menschen hatten nach Mitternacht die Sielwallkreuzung blockiert und Polizisten attackiert, wie die Polizei berichtet. Die Randalierer machten Feuer und zündeten Böller. Mit Steinen warfen sie Schaufensterscheiben ein und schleuderten Flaschen und Farbbeutel auf Polizisten. Vier Beamte wurden leicht verletzt. Continue reading

Spucke statt Kantholz

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz ist am Donnerstagnachmittag im Bremer Stadtteil Gröpelingen von einer unbekannten Frau angespuckt worden. Der Staatsschutz der Polizei Bremen prüft eine politisch motivierte Tat und ermittelt wegen Beleidigung und Körperverletzung.

Laut Aussage des 66-Jährigen spuckte ihn eine Radfahrerin beim Vorbeifahren in der Gröpelinger Heerstraße ins Gesicht und flüchtete unerkannt. Herr Magnitz suchte anschließend ein Polizeirevier auf und erstattete Strafanzeige. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Quelle: Bullenpresse

Neustadt/Schwachhausen: Glasbruch & Farbe am 1. Mai in Bremen

In den Abendstunden des internationalen Kampftages der Arbeiterinnen und Arbeiter besuchten wir zwei Immobilienbüros. Wir zerstörten die Schaufenster und hinterließen Parolen.

Die Stadt der Reichen ist kein Naturprodukt, sie wird von ökonomischen wie auch politischen Akteuren erschaffen und gestaltet. Hohe Mieten, Verdrängung und Zwangsräumungen sind die Folgen für viele. Steigende Profite sind die Folgen für einige wenige.
Immobilienbüros vermarkten den knappen Wohnraum und profitieren unmittelbar von den prekären Wohnverhältnissen in dieser Stadt. Unser Hass ist ihnen gewiss. Am Kampftag der Arbeit ebenso wie an allen anderen Tagen im Jahr.

Für einen kämpferischen 1. Mai!

Für einen widerständigen Alltag!

(A)

Gerichtsvollzieher angegriffen – Zwangsräumungen verhindern

In der Nacht vom 28. auf den 29. April 2019 haben wir diejenigen besucht, die sonst beruflich bei anderen Leuten Türen aufbrechen… Mit Farbe und Hämmern haben wir die Fassaden und Eingangstüren der Privathäuser von Gerichtsvollzieher Klaus-Dieter Walther in der Ohsestraße 20 in Bremen-Habenhausen und von Frank Gerlach am Schäferhof 7 in Bremen-St.Magnus bearbeitet.

Gerichtsvollzieher*innen sind Akteur*innen der Verdrängung. Sie sind ausführende Organe einer menschenverachtenden Bürokratie, die zwangsräumt, erniedrigt, beraubt und obdachlos macht. Sie sind treibende Kraft in der Gewaltspirale, die nach unten hin in Mittellosigkeit, Depression, Hoffnungslosigkeit und oft auch in den Knast führt. Gerichtsvollzieher*innen haben Gesichter und Adressen. Sie tragen Verantwortung für ihr Handeln.

Wenn Akteur*innen der Verdrängung und Gentrifizierung einer durchkapitalisierten Stadt angegriffen werden, dann weil Ausbeutung und Fremdbestimmung eben nicht als rein abstraktes Verhältnis zu verstehen sind. Für die Durchsetzung dieser Verhältnisse braucht es täglich bewusst getroffene Entscheidungen.

Kennt ihr Namen und Adressen von Gerichtsvollzieher*innen? Dann schickt sie per Mail an: akgerichtsvollzug@riseup.net Eine Liste wird dann veröffentlicht.

Gegen die Stadt der Reichen und ihre Handlanger*innen!