Immobilien Bremen mit Feuer angegriffen

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Unbekannte zünden Müll vor Wohn- und Geschäftshaus im Viertel an // Tür zu Immobilienbüro beschädigt // Staatsschutz prüft möglichen Zusammenhang mit ähnlichen Fällen der letzten Tage

Durch das Feuer und die große Hitzeeinwirkung wurde die Haustür zu einem Immobilienbüro beschädigt.

Am frühen Donnerstagmorgen haben Unbekannte Müll vor einem Immobilienbüro im Bremer Ostertorviertel angezündet. Dabei wurde die Eingangstür beschädigt. Die Täter legten gezielt Altpapier und Müllsäcke in den Eingangsbereich des Wohn- und Geschäftshauses und zündeten es an, teilt die Polizei mit.

Anwohner entdeckten den Brand und versuchten, die Flammen zu löschen. Alarmierte Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten das Feuer löschen. Durch das Feuer und die große Hitzeeinwirkung wurde die Haustür zu einem Immobilienbüro beschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden.
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Vonovia-Zentrale angegriffen


Feste feiern wie sie fallen! Vom Freudenfeuer auf dem Parkplatz von Vonovia inspiriert, besuchten wir die Zentrale des Immobilienriesen in der Bremer Innenstadt und zerlegten die Fensterfassade unter Verwendung von Kleinpflastersteinen. Vonovia macht regelmäßig Schlagzeilen, auch in der bürgerlichen Presse. Durch Mietsteigerung, strategische Modernisierung und Betriebskostenbetrug ist Vonovia ständig bestrebt, seinen Gewinn zu steigern und „ihren“ Wohnraum bestmöglich zu verwerten. Leidtragende sind Mieter und Mieterinnen, die zum Umzug genötigt und in letzter Konsequenz zwangsgeräumt werden. Kurzum: Vonovia ist ein Scheißverein!

Unser Handeln ist Teil des vielfältigen Widerstandes gegen die Aufwertung von Quartieren und die Verdrängung von Bewohnerinnen und Bewohnern. Immer wieder gibt es Angriffe auf die Profiteure der Gentrifizierung, Proteste gegen Vertreibung, die Organisierung von Mieterinnen und Mietern in ihrer Nachbarschaft und große Demonstrationen für das Recht auf Wohnen. Militante Angriffe sind dabei eines von vielen Mitteln, sie sind legitim und notwendig. Ein direkter wirtschaftlicher Schaden zerrt die Akteure in die Öffentlichkeit und schmälert die Bilanzen. Die abgebrannten Fahrzeuge vom vergangenen Wochenende sicher mehr als die kaputten Fensterscheiben von vergangener Nacht. Dennoch: ein Anfang ist ein Anfang.

Für das bedingungslose Recht auf Wohnen!
Vonovia vergesellschaften!

Brandanschlag auf Vonovia Fahrzeuge

kopiert von kreiszeitung.de

Politisch motiviert? Neun Fahrzeuge brennen in Woltmershausen


Mehrere Autos sind in der Nacht zu Sonntag in Bremen ausgebrannt.

Neun Fahrzeuge haben in der Nacht zu Sonntag im Bremer Stadtteil Woltmershausen gebrannt. Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen stellen und prüft nun einen politisch motivierten Hintergrund.

Gegen 3.15 Uhr meldeten Zeugen das Feuer auf einem Gelände in der Hermann-Ritter-Straße. Neun Fahrzeuge eines Wohnungsunternehmens und eines Dienstleisters haben gebrannt.

Ob weitere umherstehende Autos durch das Feuer ebenfalls beschädigt wurden, wird geprüft. Ein 29-jähriger Tatverdächtiger konnte noch in der Nacht gestellt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 250.000 Euro.

Quelle: kreiszeitung.de

siehe auch
Bullenpresse: Fahrzeugbrände in Woltmershausen
butenunbinnen: Autos brennen in Bremen-Woltmershausen – politischer Hintergrund?
Weser Kurier: Polizei prüft Brände auf politisches Motiv

Was geht eigentlich in Chile?

Der  Aufstand in Chile ist Topthema in der internationalen Presse, nun wurde sogar der Asien-Pazifik-Gipfel und der Klimagipfel abgesagt, beide Events sollten in der von den Ausschreitungen besonders „betroffenen“ Hauptstadt Santiago stattfinden. Die Medien berichten immer wieder von „Protesten“ gegen ungerechte Einkommensverteilung und Fahrpreiserhöhung. Wir indesssen bezweiflen das das Wort Protest geeignet ist um eine Verständnis von Ausmaß dieses Aufstands zu bekommen. Auch ein Blick auf die angewendeten Mittel und kollektiven Methoden ist interessant. Vor Beginn der Aufstände wurde z.B. ein Aufruf zur Sabotage des öffentlichen Nahverkehrs und zum kollektiven Schwarzfahren veröffentlicht. 78 Subway-Bahnhöfe, Züge, Ticketautomaten und eine unbestimmte Anzahl von Bussen wurden angezündet. Sogar der Hauptsitz der Verkehrsgesellschaft, ein vielstöckiges Hochhaus wurde niedergebrannt.

Am 2.11 wird es eine Solidemo in Hamburg geben.

Es gibt einen Aufruf zur Solidarität aus Griechenland.

Und ein Interview mit Anarchist*innen aus Chile.

Es folgt eine Analyse von Anarchist*innen aus Chile: Continue reading

„Vandalismus in Bremen: Staatsschutz ermittelt wegen Rechtsextremismus“

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In Bremen ist es in den vergangenen Tagen zu mehreren Vandalismus-Fällen gekommen. Auf einem Friedhof wurden rechtsextreme Inhalte hinterlassen, an Hauswänden richteten sich Schmierereien unter anderem gegen eine sozial ungerechte Modernisierung einzelner Straßenzüge – ein anderen Schriftzug hatten ebenfalls rechtsextreme Inhalte.

Ein Mitarbeiter eines Pflegedienstes haben laut Angaben der Polizei am Sonntagmorgen an den Scheiben eines Wohnblocks an der Kurt-Schumacher-Allee in der Vahr etwa ein Meter große Buchstaben mit offensichtlich rechtsextremen Inhalten entdeckt. Die Beamten gehen davon aus, dass die Schmierereien zwischen Samstagabend um 21 Uhr und Sonntagmorgen (12. bis 13. Oktober) angebracht wurden. Continue reading

Was geht eigentlich in Hongkong?

An dieser Stelle wollen wir einen Interview mit AnarchistInnen aus Hongkong von crimethinc re-posten, der ist zwar schon ein Paar Tage alt, aber die Situation hat sich derweil eher zugespitzt, weshalb uns der Artikel noch immer wichtig und relevant erscheint, zumal von einer hierzulande seltenen analytischen Präzision. Viel Spaß beim lesen! Continue reading

Bullen ermitteln nach Sachbeschädigungen

Die Bullen teilen mit, dass der Staatsschutz nach zwei Vorfällen ermittelt:

  • In der Neustadt wurde ein Bundeswehrfahrzeug zwischen Freitag und Montagmittag beschädigt. Unbekannte warfen mit einem Stein die Heckscheibe des Opel Astras ein. Es entstand ein Schaden von ca. 1000 Euro.
  • Dienstagabend bemerkten Bullen des Bremer Objektschutzes am „Zaun und an der Pforte der Jüdischen Gemeinde in der Schwachhauser Heerstraße etwa 40 Aufkleber mit durchgestrichenen herabsetzenden Wörtern.“ Ähnliche Aufkleber seien zwei Tage zuvor an einem Parteibüro in der Sandstraße entdeckt worden.

Angriff auf Haus und Grund – Tu Mal Wat in Bremen

„In der Nacht zum 2.Oktober 2019 haben wir die Beratungs- und Verwaltungsräume von Haus und Grund in Bremen mit Farbflaschen, Steinen, Hämmern angegriffen und mit einem Farblöscher in einen Raum gesprüht.

Wer ist Haus und Grund?

„Privates Eigentum ist das Fundament jeder freiheitlichen Gesellschaft. Wir bekennen uns zu diesem Wert. Daher schützen, sichern und stärken wir mit unüberhörbarer Stimme das private Haus-, Wohnungs- und Grundeigentum. Mit diesem Anliegen wenden wir uns an Politik, Verwaltung, Wirtschaft sowie die Medien als Multiplikatoren unserer Botschaft. Unsere Mitgliederzahl sowie die unbestrittene Fachkompetenz verleihen Haus & Grund eine starke Stimme. Und mit jedem neuen Mitglied wächst unsere Meinungsmacht.“(Aus der Selbstdarstellung des Bremer Ortsvereins) Continue reading

„Stretch-SUV on climate strike“

gefunden auf de.indymedia.org

Wir haben uns anlässlich des morgen beginnenden Klimastreiks der Bewegung „Ende Gelände-wagen“ angeschlossen und heute morgen im Bremer Steintor-Viertel die Stretchversion eines Dodge-SUV aus dem Verkehr gezogen. Dazu haben wir ihn (spritsparend) in Brand gesteckt.

Es ist kurz vor Freitag, 20. September, kurz vor dem Startschuss zu einer weltweiten Streikwoche für das Klima. In einem absurden Klima: Alle reden vom dringend notwendigen Klimawandel und fahren immer spritfressendere Fahrzeuge. Noch nie waren in diesem Land so viele Autos zugelassen. Ein Drittel der Neuzulassungen (in diesem Jahr bereits 1 Mio) sind SUV, also Geländeuntaugliche Geländewagen für die Stadt. Tendenz steigen. Continue reading

Nächtliche Abrüstung in der Bremer Innenstadt!

Wir wissen, dass das einzige, was stärker ist als der Drang nach Freiheit, der Hass auf die ist, die sie uns nehmen.

Der Bremer Hauptbahnhof wurde mit 52 hochwertigen Kameras und einer großen neuen Bullenwache aufgerüstet. Menschen, die nicht in das saubere Bild von Konsument_innen und Reisenden passen, werden von Bullen und Ordnungsamt schikaniert, kriminalisiert und verdrängt. Auch unter Rot-Grün-Rot nimmt die Bullenpräsenz weiter zu.

Diese Entwicklung ist kein Zufall. Wir sollen uns an die vermeintliche Stärke der staatlichen Ordnungsmacht über das Bild von schwer bewaffneten und gut ausgerüsteten Bullen gewöhnen. Wir sollen die Präsenz von Uniformierten, sei es vom Ordnungsamt, vom Objektschutz, Bullen oder Soldat_innen als etwas Normales empfinden. So normal wie die Werbung für die Mörder_innen und Faschist_innen der Bundeswehr, die uns tagtäglich umgibt. Wir sollen dem Bullen im Kopf viel Platz einräumen für die größtmögliche Kontrolle und Disziplinierung unserer Leben.

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