Graue Wölfe – islamistische Rechte in Bremen

Die Grauen Wölfe sind eine explizit nationalistische, Islamistische Bewegung, die ihren Ursprung in der Türkei hat. In den 1960iger Jahren entstand sie als außerparlamentarische Bewegung, die zum Teil mit erheblicher Gewalt, darunter mit zahlreichen Morden, in der Türkei gegen Gewerkschafter und Linke vorging. Aus ihr ist die MHP, eine ultranationalistische, islamistische Partei hervorgegangen, die Erdogan unterstützt und mit der AKP eine Koalition bildet. MHP Gründer Alparslan Türkes war ein glühender Verehrer Adolf Hitlers. Ebenfalls dem Spektrum der Grauen Wölfe in der Türkei zuzuordnen ist die Partei der Großen Einheit (BBP)

Die Bewegung nennt sich die Ülkücü (Idealisten) Bewegung und tritt für eine neue Weltordnung unter Führung der Türkei ein. Ihnen schwebt ein großtürkisches Reich (Turan) der turksprachigen Bevölkerung von Aserbeidschan, Kasachstan unter Einschluss der Uiguren und der entsprechenden chinesischen Provinz vor. Dieses „Turan“ soll aus einer Symbiose aus sunnitischem Islam unter Anwendung der Scharia und dem nationalistischen Türkentum gebildet werden.

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St. Martini-Gemeinde gibt homophobem Latzel Rückendeckung

kopiert aus dem Weser Kurier

„St. Martini denkt über Trennung von Landeskirche nach“

Die St.-Martini-Gemeinde kündigt Widerstand gegen die Dienstenthebung ihres Pastors Olaf Latzel an. Und denkt inzwischen sogar über eine Trennung vom Gemeindeverbund der Landeskirche nach.

Der Streit um Pastor Olaf Latzel hat die nächste Stufe erreicht. Seine St.-Martini-Gemeinde erwägt den kompletten Bruch mit der Landeskirche.

Mit drastischen Worten hat die St.-Martini-Gemeinde am Sonntag auf die vorläufige Dienstenthebung ihres Pastors Olaf Latzel reagiert. „Uns fehlt jedes Verständnis für diese unbarmherzige und rücksichtlose Haltung des Kirchenausschusses gegenüber unserer Gemeinde“, erklärte Bauherr Jürgen Fischer seitens des Kirchenvorstands. Man werde mit allen rechtlichen Mitteln dagegen angehen. Mehr noch, der Kirchenvorstand denke über eine Trennung aus dem Gemeindeverbund der Bremischen Evangelischen Landeskirche (BEK) nach. Das Vorgehen des Kirchenausschusses sei ein gezielter Angriff, „der nichts anderes bezweckt, als St. Martini zu zerstören“. Continue reading

„Landeskirche verbietet Pastor das Wort“

kopiert aus der taz

Der Pastor Olaf Latzel soll nach seiner Verurteilung wegen Volksverhetzung schweigen. Bremens Landeskirche ermöglicht ihm einen freiwilligen Rückzug.

Pastor Olaf Latzel als Prediger im Kindergottesdienst? Das war einmal

Olaf Latzel darf bis auf Weiteres nicht mehr als Pastor der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) auftreten. Das hat der Kirchenausschuss als Lenkungsgremium der kleinsten deutschen Landeskirche am Donnerstagabend beschlossen.

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„Hetze ist verboten – auch von der Kanzel“

kopiert aus der taz

Keine Gnade für Pastor Hass

Wegen Volksverhetzung hat das Bremer Amtsgericht den Geistlichen Olaf Latzel verurteilt. Der ist online ein Star der Evangelikalen.

Vorm Urteil: LSGBT-Aktivist*innen und Fans von Prediger Olaf Latzel demonstrieren nebeneinander

Beten hilft. Während vergangenen Freitag vorm Bremer Amtsgericht gegen den örtlichen Pastor Olaf Latzel verhandelt wurde, hatten sich die Getreuen des Homophobie-Predigers in dessen Gemeinde zusammengefunden. In der Martini-Kirche flehten sie vom frühen Morgen an zu Gott, die Vorsitzende möge ein Einsehen haben. Continue reading

Prozessbeobachtung Olaf Latzelt, Part II

Pfarrer Latzelt, der evangelikale youtube-Star, der mit seinen homophoben, menschenfeindlichen Äußerungen nicht erst seit gestern bekannt ist, steht nun seit heute vor Gericht. Wie zu erwarten war, wird er von seinen Schäfchen, sowohl im Gerichtssaal als auch vor dem Gericht, fleißig unterstützt.

Beim nächsten Prozesstermin am Mittwoch, 25. November wollen wir das nicht öffentlich unkommentiert lassen.

Deswegen:
Wir laden euch ein, mit uns zusammen, den Prozess kritisch zu begleiten. Wir werden ab 8:30 Uhr vor Ort sein und zwei Transis dabei haben. Kommt gerne zur Unterstützung dazu und bringt gerne auch noch weitere kreative Interventionsmöglichkeiten mit, um die Fundis ein bisschen zu ärgern. Da der Prozess sehr viel Aufmerksamkeit bekommt, gehen wir davon aus, dass wir es nicht schaffen, auch drinnen zu begleiten. Wir werden also
bis zum Beginn da sein und dann wieder gehen.

See you in the streets!

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Birgit Bergmann: Die Lobbyistin der Evangelikalen

In Bremen Blumenthal ist Anfang 2020 der Versuch einer evangelikalen Pfingstgemeinde endgültig gescheitert, ein großes missionarisches Sozialzentrum mit Hilfe staatlicher Gelder aufzubauen. Bremer Atheisten hatten nach der Veröffentlichung der Planung die missionarischen Hintergründe dieses Vorhabens öffentlich gemacht und vor der Umsetzung gewarnt.

Jetzt wird das zur Pfingstbewegung gehörende „Sozialwerk Oldenburg“ gegen die Stadt Bremen klagen um auf diesem Wege noch zu einer staatlich finanzierten Missionierungseinrichtung zu kommen. Die Bürgerschaftsabgeordnete Birgit Bergmann lieferte Argumente für die Klagebegründung. Vieles spricht für ein koordiniertes Vorgehen zur Förderung der evangelikalen Infrastruktur zwischen dem pfingstkirchlichen Sozialwerk und der evangelikalen FDP Abgeordneten Bergmann. Continue reading

„Liebig 34 stays“

In Bremen Mitte beschmierten Unbekannte in der Nacht zu Mittwoch eine Mauer vor einer Kirche mit politischen Parolen. Auch in Schwachhausen wurde die Grundstücksmauer einer Kirche besprüht. Die Polizei sucht Zeugen.

Am Mittwochmorgen meldeten Zeugen, dass eine Mauer an der Weserpromenade, kurz vor der ersten Schlachtpforte auf Höhe der dortigen Kirche, besprüht wurde. Die Unbekannten hatten den Schriftzug „Fight Homophobia“, sowie Hammer und Sichel und ein Anarchiezeichen angebracht. In der Nacht zu Donnerstag bemerkte eine Streifenwagenbesatzung an einer Grundstücksmauer einer Kirchengemeinde in der Schwachhauser Heerstraße den Schriftzug „Liebig 34 stays“. In beiden Fällen hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Bullenpresse

Keine Steuergelder für Evangelikale Schule!

Staatliche Förderung evangelikaler Bekenntnisschule beenden.

Der erneute Vorfall von Diskriminierung von Mobbing an der evangelikalen „Freien Evangelischen Bekenntnisschule“ in Bremen / Habenhausen unterstreicht einmal mehr, dass es unverantwortlich ist, christlichen Fundamentalisten die Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu übertragen. Die Diskriminierung eines trans*Mannes , wie von der TAZ am 13.9.2020 berichtet, ist in evangelikalen Einrichtungen kein Einzelfall. Continue reading

Prozess gegen Pastor Latzel

kopiert von buten un binnen

Prozess gegen umstrittenen Bremer Pastor Olaf Latzel beginnt am 20. November // Amtsgericht der Hansestadt plant drei Verhandlungstermine in der „Glocke“ // Staatsanwaltschaft wirft konservativem Pastor Volksverhetzung vor

Der Bremer Pastor Olaf Latzel muss wegen mutmaßlicher Volksverhetzung vor Gericht

Der Bremer Pastor Olaf Latzel muss wegen mutmaßlicher Volksverhetzung vor Gericht

Der Prozess gegen den umstrittenen Bremer Pastor Olaf Latzel soll im November vor dem Amtsgericht der Hansestadt starten. Geplant seien drei Verhandlungstermine, teilte eine Sprecherin des Gerichtes am Dienstag mit. Continue reading

Bustour mit Olaf Latzel in finstere Zeiten

Die Martinigemeinde bietet wie in jedem Jahr eine Bustour nach Berlin an. Das dortige Ziel ist der „Marsch für das Leben“ bei dem konservative und evangelikale Christen gemeinsam mit der politischen Rechten für das vollständige Abtreibungsverbot marschieren. Es ist dort möglich, gemeinsam mit Frau von Storch (AfD Bundesvorstand), Volker Münz (AfD Religionspolitischer Sprecher) oder einem katholischem Bischof gegen das Selbstbestimmungsrecht der Frau zu demonstrieren. Sie können dort viele Leute kennen lernen, denen sie sonst nicht begegnen; Altkader der NPD, Kämpfer*innen gegen die Ehe für alle, Homophobe jeder Schattierung. Dort können sie gemeinsam mit Ewiggestrigen einen Zeitreise in längst verflossene finstere Zeiten antreten. Zurück in die 50-iger Jahre, oder ins Jahr 1938, dem Jahr des Mutterkreuzes, in die Zeiten der preußischen Untertanen oder gar zurück bis ins Mittelalter mit den Hexenverbrennungen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, es besteht auf dem „Marsch für das Leben“ eine reichhaltige Auswahl an Geistern der Vergangenheit.
Vielleicht kommt man als Mitfahrende*r auch auf die Titelseite einer rechtsradikalen Zeitung.

Abfahrt an der Martinikirche ist am 19. September um 6 Uhr.

Die Busfahrt ist vermutlich wieder kostenlos, da die Martinikirche über gut betuchte Mäzene verfügt, die den Bustransfer wie in den letzten Jahren sponsern.
Anmeldungen sind unter: 0421-324835 oder gemeindebuero@st-martini.net möglich.
Olaf Latzel, die Kirchenmusik und die Sachkosten der Martinikirche werden weitgehend aus Kirchensteuern finanziert, die vom Staat im Auftrag der Evangelischen Kirche in Bremen eingetrieben werden. Kürzlich hat die Evangelische Kirche in Bremen, Herrn Latzel einen Freibrief ausgestellt wieder Predigen zu dürfen. Religionsfrei in Bremen empfiehlt den Kirchenaustritt und ein entsprechendes Gespräch mit Freund*innen, Nachbarn und Kolleg*innen.