HH: Solidarität gegen Polizeischläger*innen!

Aufruf zur Prozessbegleitung in Hamburg: Klage gegen die Polizei wegen schwerster Körperverletzung

Am 13. September 2009 wurde Johannes beim Schanzenfest von Bullen schwer verletzt: In der Klinik wurde ein offenes Schädel-Hirn-Trauma festgestellt, das Schädeldach war durchschlagen, die Stirnhöhlenvorder- und -hinterwand gebrochen. Der Täter wurde nicht identifiziert. Johannes ist seitdem sehr stark eingeschränkt, er kann keine Musik mehr machen, nicht arbeiten. Er muss von einer winzigen Rente (über)leben.
Jetzt, mehr als zehn Jahre später, soll am 13. März um 9:00 Uhr die Entscheidung über Johannes‘ Klage gegen die Polizei wegen schwerster Körperverletzung im Saal A 213 des Landgerichtes (Ziviljustizgebäude, Sievekingplatz 1) verkündet werden.

Kommt alle und zeigt euch solidarisch mit Johannes!

Der rechte Terror geht weiter

Die Serie rechten Terrors in Bremen geht weiter.
Keine Randnotiz dokumentiert mehrere neue Anschläge.

02.03.2020 Verhetzender Drohbrief bei Parteibüro eingegangen
29.02.2020 Drohbrief an Moschee-Gemeinde geschickt
27.02.2020 Faschistische Symbolik an Sporthalle geschmiert
26.02.2020 Hakenkreuz in Laterne geritzt
22.02.2020 Islamfeindlicher Schriftzug an Fassade gesprüht

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„Farbschmiererei auf Denkmal“

Unbekannte beschmierten das Kaiser Friedrich Denkmal in Schwachhausen zwischen Samstag und Sonntag mit Farbe. […]

Zeugen bemerkten die Farbschmierereien an der Statue in der Slevogtstraße am Sonntagmorgen. Es handelt sich um Symbole und Schriftzüge mit hautsächlich politisch linkem und polizeifeindlichem Bezug. Die Unbekannten benutzten unter anderem pinkfarbene Lackfarbe und weiße Farbmarker.

kopiert aus der Bullenpresse

Drohbrief an alternatives Wohnprojekt

Unbekannte Täter*innen werfen in der Nacht vom 18.01.20 auf den 19.01.20 einen Drohbrief bei einem alternativen Wohnprojekt in der Bremer Neustadt ein. Der Brief wird in einem Hundekotbeutel mit einer pulverartigen Substanz in den Briefkasten des Wohnhauses geworfen.

Das Schreiben enthält sexistische & rassistische Bedrohungen/ Gewaltfantasien & nationalsozialistische sowie satanistische Elemente. Im Umfeld des Wohnprojektes werden in einer Fußgänger*innenunterführung zwei Hakenkreuze mit Kot geschmiert.

siehe auch
Bullenpresse: Verdächtige Briefe
buten & binnen: Verdächtige Briefe an Bremer Parteien: Entwarnung bei Linke und Grünen
buten & binnen: Pulver-Briefe in Bremen: Polizei will Aufwand nicht reduzieren
Weser Kurier: Verdächtige Briefe bei Linken und Grünen: Polizei gibt Entwarnung

2 Feuer in der Friese – Aufkleber mit rechtem Bezug gefunden

kopiert aus der Bullenpresse

Feuer in Veranstaltungszentrum

In einem Veranstaltungszentrum im Bremer Steintorviertel brannte es in der Nacht zu Sonntag innerhalb weniger Stunden zweimal. Verletzt wurde niemand, an dem Gebäude entstand Sachschaden. Die Polizei ermittelt jetzt die Brandursache und sucht Zeugen.

Gegen 00:10 Uhr bemerkten Besucher eines Konzertes, das im Erdgeschoss eines Veranstaltungszentrums in der Friesenstraße stattfand, Rauchgeruch. Zwei Zeugen riefen die Feuerwehr. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, vereinzeltes Mobiliar hatte Feuer gefangen. Weitere Räume des Veranstaltungszentrums waren nicht betroffen und hatten keinen Schaden genommen. Continue reading

AfD trifft Hakenkreuz auf Spielplatz

Bislang noch unbekannte Täter schmierten Anfang der Woche ein Hakenkreuz auf einen Spielplatz in Findorff. Die Polizei sucht Zeugen.

Das Hakenkreuz und ein AfD-Schriftzug wurden mit blauer Farbe auf einen Picknicktisch des Spielplatzes an der Corveystraße geschmiert. Die Schmierereien wurden am Freitagmorgen entdeckt, die Polizei alarmiert. […]

kopiert aus der Bullenpresse

„Sieg Heil“-Rufe im Hauptbahnhof

kopiert von kreiszeitung.de

Im Hauptbahnhof Bremen hat eine Frau Jugendliche rassistisch beleidigt. Auch die Polizeibeamten beleidigte die Frau und rief lauthals „Sieg Heil“. Bereits am Freitag kam es zu einer anderen Festnahme.

Die 26 Jahre alte Frau soll im Hauptbahnhof Bremen am Samstag gegen 20 Uhr drei Jugendliche rassistisch beleidigt haben. Daraufhin kamen Beamte der Bundespolizei hinzu und nahmen die Frau vorläufig fest. Bei der Festnahme beleidigte sie unvermindert Passanten und die Beamten und rief lautstark „Sieg Heil“.

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Genosse wegen Falschaussage von Magnitz vor Gericht

Am 21. Januar um 9 Uhr findet in Syke (Amtsgericht, Hauptstr. 5a, Raum 117) eine Verhandlung gegen einen Genossen statt. Er wurde vom Bremer AfD-Mitglied Magnitz wegen angeblicher Beleidigung angezeigt – er soll ihn Nazi genannt haben. Solidarische Prozessbegleitung ist erwünscht, um 8:09 Uhr fährt der RE 9 vom Bremer Hbf zum Bahnhof Syke.

Euer EA

siehe auch
taz: Das andere N-Wort