„[25.08.] Wütend gegen Verbote – Aktionstag anlässlich des Jahrestages der Razzien zum Verbot von linksunten.indymedia.org“

kopiert von de.indymedia.org

Mehrsprachiger Aufruf zum Aktionstag anlässlich des Jahrestages des Verbots von linksunten.indymedia.org

[25.08.] Wütend gegen Verbote – Aktionstag anlässlich des Jahrestages der Razzien zum Verbot von linksunten.indymedia.org

Nach den Riots zum G20 von Hamburg begann ein neuer Feldzug des deutschen Staates gegen „die Autonomen“. Zu Beginn der Repressionskampagne verbot das Bundesinnenministerium im Sommer 2017 die linksradikale Medienplattform linksunten.indymedia.org und ließ am 25. August mehrere Wohnungen und das Autonome Zentrum KTS in Freiburg im Breisgau durchsuchen. Seither existiert die Website nicht mehr. Zahlreiche Verfahren laufen gegen die Maßnahmen – der Staat wiederum strengt umfangreiche Ermittlungen gegen vermeintliche kriminelle Vereinigungen nach §129 aus der Region an – Linksunten wurde für sich auf der Basis des Vereinsgesetzes, also verwaltungsrechtlich illegalisiert.
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Aufruf zu Aktion vor Innenbehörde – We are here to stay !

Bündnis „Shut down Gottlieb-Daimler-Straße“ lädt zu seiner nächsten Aktion ein:
Sit-in vor der Innenbehörde: „We are Bremen – We are here to stay !“

Donnerstag, 19. Juli 2018 | 14 Uhr | Contrescarpe 22/24

Am Donnerstag kehrt das Bündnis mit einem Sit-in vor dem Innensenator kraftvoll auf die Straße zurück. Die Jugendlichen und Unterstützer*innen aus dem Bündnis fordern: „Stop the transfers – We want legal legal papers!“ und stellen klar!: „We are Bremen – We are here to stay !“.
Im Anschluss gehen wir zum Goetheplatz und machen ein gemeinsames Abschluss Sit-in in der Sonne.

Wir freuen uns, wenn viele von euch kommen, um den Jugendlichen zu zeigen, dass sie mit ihrem Protest nicht alleine sind, sondern ihre Forderungen in Bremen gehört und unterstützt werden.

Viele der Jugendlichen sind seit Monaten in Bremen, haben hier Freundschaften und enge soziale und emotionale Kontakte aufgebaut und sind zu einem Teil der Stadt geworden. Manche leben inzwischen in Jugendhilfeeinrichtungen, andere sind noch immer in der Gottlieb-Daimler-Straße untergebracht – fast niemand hat bisher Papiere vom Migrationsamt erhalten. Continue reading

Frauenmarsch? Am Arsch! Vehement und solidarisch gegen Antifeminismus, Rassismus und Nationalismus

Bereits seit einigen Monaten lies sich Dienstags am frühen Abend am Marktplatz in der Bremer Innenstadt ein merkwürdiges Spektakel beobachten. Viele Antifaschist*innen standen auf dem Markplatz herum – mal mit bunten Schirmen, mal ohne. Der Anlass für die antifaschistischen und queerfeministischen Proteste war da schon schwerer auszumachen, waren es doch nur eine Handvoll Menschen, die sich dort unter dem Motto „Kandel ist überall“ für einen sogenannten Frauenmarsch versammelt hatten. Von der Anmelderin Sybill Constance de Buer wurde nun auch ein Demo für den 7. Juli durch das Bremer Viertel angekündigt.

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Demo: „Vehement & solidarisch – Gemeinsam gegen Antifeminismus, Rassismus & Nationalismus“

Samstag, 7. Juli 2018 | 11 Uhr | Hbf Bremen

Drei Monate ist es in etwa her, dass rechte Aktivist_innen um Sybill de Beur angefangen haben sich wöchentlich auf dem Marktplatz zu treffen. Angelehnt an eine bundesweite rechte Mobilisierung unter dem Motto „Kandel ist Überall“ versuchten die rechten Aktivist_innen, anfangs gemeinsam mit der AfD, ihrer rassistischen Hetze Gehör zu verschaffen. Den Höhepunkt der rechten Mobilisierung soll ein Bremer Frauenmarsch am 7.7. darstellen. An diesem Tag wollen die Rechten durchs Bremer Viertel ziehen. Auch wenn die wöchentlichen Kundgebungen, nicht zuletzt aufgrund der großen Gegenmobilisierung von antifaschistischen, feministischen und antirassistischen Aktivist_innen, zur Farce verkam, nehmen wir den geplanten Aufmarsch ernst. Seit Jahren beobachten wir eine Normalisierung rechter und faschistischer Tendenzen. Was vor einigen Jahren – nach langen emanzipatorischen Kämpfen – zumindest öffentlich nicht gesagt werden konnte, gilt mittlerweile wieder als salonfähig, wenn nicht sogar wahlentscheidend. Wenn es eine Lehre aus den letzten Jahren zu ziehen gilt, dann dass es immer noch schlimmer werden kann. Ein Blick über die Grenzen, beispielsweise nach Österreich oder Italien, bietet ein düsteres Bild aus der Zukunft. Dies ist unsere Ausgangslage und der Grund, weshalb wir uns jedem rechten Aufmarsch in den Weg zu stellen. Vehement & solidarisch!
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Anarchistisches Sommercamp in Österreich

Ein Experiment gelebter Anarchie
1. bis 8. August 2018

Das A-Camp 2018 richtet sich an alle, die sich in anarchistischen Ideen wiedererkennen oder sich für solche interessieren. Auf der Grundlage von Solidarität, gegenseitiger Hilfe, freier Assoziation und Selbstorganisation soll über eine Woche mit Anarchie(n) experimentiert werden. Gerade in einem sich verschärfenden autoritären Gesellschaftsklima braucht es Versuche in gelebter Praxis Freiheit, Herrschaftslosigkeit und individuelle Autonomie mit Inhalten zu füllen. Genauso werden die eigenen Ideen auf die Probe gestellt, um an diesen Erfahrungen zu wachsen um den Kampf für die Freiheit zu stärken.
Das A-Camp werden Tage gefüllt mit Auseinandersetzung, Diskussionen, praktischen Workshops, Sport, Kreatives und allem, was Leute initiativ einbringen und daraus machen. Dabei steht der Austausch, das gegenseitige Kennenlernen und das Vertiefen von bereits geknüpften Beziehungen im Vordergrund, um Perspektiven und Wege zu finden die Überwindung der bestehenden Ordnung voranzutreiben. Continue reading

Kundgebung: „Wer ist hier der Terrorist?“

Montag, 18. Juni 2018 | 16 Uhr | Domshof

Auftaktkundgebung zur Kampagne „Wer ist hier der Terrorist?“

Eine Frage, der wir mit unserer Kampagne nachgehen wollen, weil wir diese Definition weder Erdogan noch der deutschen Regierung überlassen wollen. Die Machthabenden und Staaten scheinen, wenn es um den staatlichen Terror gegen die eigenen Bevölkerung geht, eine sehr eigene Wahrnehmung bzw. einen blinden Fleck zu haben.

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