„Brachen bleiben brach“

kopiert aus der taz

Kein Platz für alternatives Wohnen

Die Bauwagen-Initiative Ölhafen wurde wieder mal vertrieben und parkt nun an der Uni. Zuletzt belebte sie den Europahafen. Das Areal dort bleibt noch länger ungenutzt.


Die Lage am Stadtrand ist nur scheinbar idyllisch

Nun ist die vergiftete Brache am Rande der Überseestadt also wieder leer, ungenutzt und unbewohnt. So, wie seit sehr vielen Jahren schon. Die Wagenburg-Crew „Ölhafen“, die das Gelände am Europahafen Ende Oktober besetzt hatte, ist am Sonntag erneut umgezogen. Sie hat sich fürs Erste nahe der Universität angesiedelt, an der Ecke von Otto-Hahn-Allee und Konrad-Zuse-Straße, am Ende einer langen, von vielen Autos und Baumschösslingen gesäumten Einbahnstraße. Im Bauressort ist man „ausgesprochen zufrieden“ über diese Entwicklung, wie Ressortsprecher Jens Tittmann gestern sagte.

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