„Was alle brauchen, darf niemandem gehören.“

„Landwirte blockieren erneut Aldi-Zentrallager in Dreye“
„Landwirte blockieren Aldi-Zentrallager“
„Trecker-Blockade: Aldi-Vertreter sprechen mit Bauern“

Was geht eigentlich ab in Dreye bei Bremen? Zum wiederholten Mal haben kurz vor Weihnachten Bäuer*innen im Treckerkonvoi das ALDI-Gelände zum Protest blockiert. „Lebensmittel-Lockangebote mit Preisen unterhalb der Herstellungskosten“ sind „nicht in Ordnung“, werden sie in den Medien zitiert. Wer sich im letzten Jahrzehnt mal aus der urbanen Blase herausbegeben hat, weiß, was die Bäuer*innen zu ihrem Protest treibt: Kleine landwirtschaftliche Betriebe müssen schließen, Bäuer*innen schuften als „Solo-Selbstständige“ oder gefangen im Familienbetrieb Tag und Nacht und rund ums Jahr, jonglieren mit Vorschriften, Quoten und Kosten – und leben von minimalem Einkommen, die durch die Lebensmitteldiscounter immer weiter geschmälert werden. Krank zu werden oder mit 67 in Ruhestand zu gehen, kann sich kein*e Bäuer*in, die keine Agrarindustrielle mit zehntausenden in Tierfabriken zusammengepferchten Lebewesen ist, leisten. Continue reading

Aufstand mit Abstand: Protest gegen Klimazerstörung

Fahrradtour durch Bremen: 100 Menschen protestieren gegen Klimaschäden

Demonstationszug führt durch die Innenstadt nach Sebaldsbrück // Sitzblockade vor dem Mercedes-Werk // Verkehrsbehinderungen waren die Folge

Mit einer Sitzblockade behinderten die Teilnehmer in Bremen-Sebaldsbrück vor dem Mercedes-Werk den Verkehr.

Mit einer Sitzblockade behinderten die Teilnehmer in Bremen-Sebaldsbrück vor dem Mercedes-Werk den Verkehr.

In Bremen haben rund 100 Menschen mit einer Fahrradtour gegen Klimaverschmutzung protestiert. Der Demonstrationszug führte von der Innenstadt nach Bremen-Sebaldsbrück. Vor dem Mercedes-Werk veranstalteten die Beteiligten kurzzeitig eine Sitzblockade. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

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endofroad: Fahrraddemo: Aufstand mit Abstand

Fahrraddemo: Aufstand mit Abstand

Wir laden euch ein, Teil der Aktionstage Aufstand mit Abstand am 07.08.2020 zu sein! Mit dezenentralen Aktionen wird an diesem Wochenende an vielen Orten auf die Themen Klimazerstörung, Klimagerechtigkeit und
Kapitalismus aufmerksam gemacht: zuckerimtank.net

Freitag, 7. August 2020 | 14 Uhr | Antikolonialdenkmal/Elefant

In Bremen wird es dazu eine Fahrradaktionstour vorbei an den größten Klima- und Kapitalismussünder*innen geben.Treffpunkt ist am Freitag, den 7. August, um 14:00 am Elefanten. Fahrrad und Mundschutz nicht vergessen!

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Nachtrag: Mercedesniederlassung mit neuem Anstrich

++ Abfckprämie verhindern! ++ Gegen den kapitalistischen Wahnsinn ++ Klimagerechtigkeit bleibt Handarbeit ++

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben wir, eine kleine autonome Klimagerechtigkeitsgruppe, der Mercedesniederlassung in der Vahr einen neuen Anstrich verpasst. Wir haben Farbflecken und ein Graffiti hinterlassen, um dem breiten Protest gegen die angedachte staatliche Unterstützung für die Automobilindustrie Ausdruck zu verleihen.

Als radikal-linke Klimagerechtigkeitbewegung schauen wir in den letzten Wochen wieder einmal zu, wie öffentliche Gelder in fossile Dinosaurierindustrien, in die Interessen des Kapitals und der Kapitalist*innen fließen. Uns reicht’s damit! Continue reading

Soziale Ansteckung

Wir teilen im Folgenden einen Artikel von chunangcn.org. Der Artikel ist eine Analyse des Coronavirus in den Kontext globaler Expansion kapitalistischer und autoritärer Verhältnisse von Produktion, Wohnen, wie der Ausbeutung von Mensch und nichtmenschlicher Natur. Continue reading

„Klima-Protest bringt Bremer Schaffermahlzeit durcheinander“

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Klima-Aktivisten demonstrieren gegen Schaffermahlzeit // Gäste müssen den Hintereingang nehmen // Protest richtete sich vor allem gegen Bundeswirtschaftsminister Altmaier (CDU)

Demonstranten haben vor dem Beginn der Schaffermahlzeit das Bremer Rathaus blockiert. Sie protestierten gegen den diesjährigen Ehrengast, Bundeswirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier (CDU), und unter anderem gegen die ihrer Ansicht nach ungenügende Klimapolitik der Bundesregierung. Die Schaffer sowie Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) und Altmaier kamen daher zunächst nicht in das Gebäude. Sie mussten einen Hintereingang nehmen.

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Siemens blockiert

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30 bis 40 Aktivisten hatten am Mittwochmorgen das Siemens-Gebäude blockiert // Der Konzern rief die Polizei, um das Gelände räumen zu lassen // Sprecher: Kein Siemens-Mitarbeiter hat Gewalt angewendet

Siemens hat eine Protestaktion von Klima-Aktivisten am Mittwochmorgen vor seinem Bremer Standort von der Polizei beenden lassen. Wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage von buten un binnen mitteilte, hatten die Demonstranten ab etwa 7 Uhr den Zugang zu dem Gebäude im Bremer Technologiepark versperrt. Weil die Mitarbeiter das Gebäude daher nicht betreten konnten, habe man sich gezwungen gesehen, die Polizei zu rufen und das Privatgelände räumen zu lassen. „Für die Räumung war eine Anzeige notwendig“, sagte der Siemens-Sprecher. Gegen 8 Uhr habe die Polizei die Blockade dann beendet. Anschließend habe man die Anzeige wieder fallen gelassen, sagte der Sprecher.

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Wie könnt ihr es wagen! Flugblatt zum Klimastreik


Grimmig und den Tränen nahe las Greta Thunberg den UN-Politfunktionären die Leviten: Seit über 30 Jahren sind die Klimafolgen der einschlägigen Emissionen bekannt, und so gut wie nichts wurde dagegen unternommen. Also appellierte Fridays for Future an die Politiker, endlich aktiv zu werden. Das taten die auch und zeigten mit dem jüngsten Klimapaket, dass ihnen die Klimakatastrophe, gelinde gesagt, am Arsch vorbeigeht. Wie reagiert die Bewegung auf diese kackdreiste Abfuhr? Mit verstärkten Appellen an eben diese Politiker. Deprimierende Zwischenbilanz: Der Herr zeigt ein ums andere Mal, dass ihm die Anliegen seines Sklaven schnurzegal sind, doch der Sklave bettelt unverdrossen um bessere Behandlung. Wie könnt ihr es wagen — so Greta Thunberg. Ja, wie könnt ihr es wagen, eurer eigenen Erkenntnis, dass die Politfunktionäre den Kopf in den Sand stecken, so wenig Bedeutung beizumessen? Kaum habt ihr euch diese Erkenntnis durch einen Blick in die Vergangenheit hart genug erarbeitet, da lasst ihr sie auch schon wieder fahren und verschreibt euch der leeren Hofferei, die offenkundig Unbelehrbaren würden sich durch inständiges Bitten und Herumsitzen auf öffentlichen Plätzen schon zum Guten bekehren lassen. Kein Wunder, dass einige eurer Sprecher kaum mehr in euch sehen als ein Sprungbrett ins grünparteiliche Funktionärstum. Hört ihr nicht, wie sie sich insgeheim über euch lustig machen? Macht es euch nicht stutzig, dass sie im krassen Gegensatz zu Gretas grimmigem Blick schon jetzt so siegesgewiss in die Kameras grinsen wie die dämlichen Visagen auf den Wahlplakaten? Oder meint ihr es am Ende gar nicht so ernst, wie ihr immer tut und wie es der Fahrt aufnehmenden Klimakatastrophe angemessen wäre? Continue reading