Impressionen vom swb-Kohlemarathon

Am 6.10. fand in bremen der swb-Marathon statt. Wichtig für das Image der swb AG. Dabei tut der Konzern wenig für Gesundheit, gute Luft oder saubere Energie: Swb-Strom stammt nur zu 11,8 % aus Erneuerbaren, der Rest (88%) ist Kohlestrom!
30 % der Bremer CO2-Emissionen stammen aus Kohlekraft und vereiteln den Klimaschutz. Dabei könnten dem BUND-Abschaltplan zu Folge zwei der drei Bremer Kohlekrafwerke bis 2020 abgeschaltet werden, ohne die Versorgungssicherheit zu gefährden.

Demo: deCOALonize Bremen

Infoveranstaltung:
Donnerstag, 3. Oktober 2019 | 19:30 Uhr | KlimaWerkStadt

Demo:
Samstag, 5. Oktober 2019 | 11 Uhr | Antikolonialdenkmal/Elefant

Vom 4.-6.10. finden die ersten Aktionstage des neu enstandenen deCOALonize Bündnisses statt. Im Rahmen dieser Aktionstage findet am Samstag, den 5.10. ab 11 Uhr eine Demonstration vom Antikolonialdenkmal, vorraussichtlich über das Herdentor vorbei an der swb-Kundenzetrale, bis zum Goetheplatz statt.
Am 3.10. findet um 19:30 Uhr außerdem eine Infoveranstaltung zu deCOALonize Europe in der KlimaWerkStadt (Westerstraße) statt.

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Concerning Diversity of Tactics: An open answer to Extinction Rebellion Kölln


Text zuerst erschienen auf hambachforest.org:
Wir sollten unsere Strategie nicht davon abhängig machen, ob sie der Polizei gefällt oder nicht.

Es gibt zahlreiche historische Beispiele, in denen militanter Widerstand öffentlichen Beifall erfahren hat.

Öffentlicher Beifall und Effektivität sind zwei verschiedene paar Schuhe.

Wenn es keine Polizei gäbe, könnten wir übermorgen jedes Kohlekraftwerk in Europa vom Netz nehmen.

The following text was published (and commented, mainly in english) on the hambi bleibt site.
It is continuing the discourse that started on the hambibleibt mastodon account with a thread about controversies related to XR.
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Stahlkette von Ampel zu Ampel – Klimastreich am Osterdeich

Am 20. September haben wir gegen 8 Uhr den Osterdeich mit einer Stahlkette abgeschlossen um den Klimastreik zu unterstützen. An der Kette haben wir ein Transparent mit der Aufschrift „Capitalsim destroys our Future (A)“ hinterlassen.

Um die Aktion durchzuführen braucht es 2-4 Personen, eine 13m lange Stahlkette aus dem Baumarkt und zwei Vorhängeschlösser. Um in der Stresssituation nicht durcheinander zu kommen, haben wir jeden einzelnen Arbeitsschritt genau durchgesprochen. Um eine Gefährdung der Autofahrer auszuschließen, haben wir die Absperrung erst verlassen, als auf beiden Seiten der Kette Autos zum stehen gekommen waren.

B75 Stephaniebrücke blockiert

Zwischen 12:16 Uhr und 13:30 wurde die Stephaniebrücke durch den „Vielfalt blockt“ Block blockiert. Der Block ist nach der Bürgermeister Smidt Brücke aus der FFF-Demo ausgeschert und hat vor der Hochstraße eine Bullenkette durchbrochen. Die völlig überforderten Bullen haben Pfefferspray eingesetzt. Die Blockade wurde von den Beamten nach dem Durchbruch als Versammlung eingestuft, dann allerdings mit Geldstrafen bedroht. Aus diesem Grund haben die Teilnehmerinnen entschieden die Brücke (so langsam sie konnten) zu verlassen und eine Demonstration durch die Obernstraße zum Marktplatz durchzuführen. Unterwegs wollte die Polizei die Route noch einmal abändern, die Route durch die Einkaufszohne konnte aber durchgesetzt werden. Alle Teilnehmerinnen haben die Aktion unbeschadet und ohne Abgabe von Personalien verlassen. Informationen zur länge des verursachten Staus sind uns nicht bekannt, sicher ist, dass ausweichende Autos den Verkehrsfluss im gesamten Innenstadtbereich verstopft haben.

Capitalism kills our future


It is never too late to join a movement: We call on all anti-capitalists and anti-authoritarians to participate in the demonstrations, actions and strikes of the 20-27 September. The current climate movement is perhaps one of the best things that could happen to us – against the authoritarian formation everywhere and for a different future for all! Feel free to print and distribute this text, paint a banner with the slogan “Capitalism kills our future” or to reproduce our stickers. You will find the resources under the text.
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Aufruf: Vielfalt blockt – #UngehorsamfürsKlima

Aufruf vom Frauen*Streik-Bündnis-Bremen

Am Freitag, den 20. September wird weltweit zum Klimastreik aufgerufen.
Wir vom Frauen*Streik-Bündnis-Bremen rufen mit zu den Protesten auf und schließen uns dem Vielfalt Block(t) auf der Großdemo in Bremen an. Wenn du an der Aktion teilnehmen möchtest, bring eine Demobegleitung (Bezugsgruppe) mit und komm am Freitag um 9.30 Uhr zum Parkplatz vor dem Cinemaxx! Auch wenn du nicht an der Blockade teilnehmen möchtest, bist du herzlich eingeladen.

No climate justice without gender justice!

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„Stretch-SUV on climate strike“

gefunden auf de.indymedia.org

Wir haben uns anlässlich des morgen beginnenden Klimastreiks der Bewegung „Ende Gelände-wagen“ angeschlossen und heute morgen im Bremer Steintor-Viertel die Stretchversion eines Dodge-SUV aus dem Verkehr gezogen. Dazu haben wir ihn (spritsparend) in Brand gesteckt.

Es ist kurz vor Freitag, 20. September, kurz vor dem Startschuss zu einer weltweiten Streikwoche für das Klima. In einem absurden Klima: Alle reden vom dringend notwendigen Klimawandel und fahren immer spritfressendere Fahrzeuge. Noch nie waren in diesem Land so viele Autos zugelassen. Ein Drittel der Neuzulassungen (in diesem Jahr bereits 1 Mio) sind SUV, also Geländeuntaugliche Geländewagen für die Stadt. Tendenz steigen. Continue reading

„Keine Zukunft für Parteien“

kopiert aus der taz

FFF lädt R2G in Bremen aus

Fridays for Future hat Bremens organisierte Politik vom Klimastreik am 20. September ausgeladen. Dabei findet sich die Regierung doch vorbildlich.


Der Klimaprotest bleibt lieber unvereinnahmt Foto: dpa

Die „Fridays for Future“-Bewegung (FFF) hat alle Bremer Parteien vom Klimastreik am kommenden Freitag ausgeladen. Die Begründung: „Keine entspricht in ihren Forderungen dem wissenschaftlichen Konsens oder hat einen konkreten Plan, wie das 1,5-Grad-Ziel geschafft werden soll.“ Gemeint ist damit die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Niveau – wie es das Pariser Klimaschutzabkommen als Ziel vorsieht. Continue reading