Nach Tod von Qosay K.: 500 Menschen demonstrieren in Delmenhorst

kopiert von butenunbinnen

 

 

  • 500 Menschen gedenken an nach Polizeigewahrsam Verstorbenem
  • Demonstration laut Polizei friedlich
  • Strafverfahren wegen Beleidigung von Polizisten eingeleitet

In Delmenhorst haben 500 Menschen an den Tod eines jungen Mannes nach Polizeigewahrsam erinnert. Die Demonstration verlief nach Polizeiangaben friedlich. Allerdings seien mehrere Strafverfahren wegen Beleidigung von Polizeibeamten eingeleitet worden. Der junge Mann war Anfang März aus ungeklärten Umständen nach seiner Festnahme zusammengebrochen und gestorben. Die Staatsanwaltschaft hatte kein Fehlverhalten der beteiligten Polizisten und Rettungssanitäter feststellen können.

Nach Tod eines 19-Jährigen: Ermittlungen gegen Sanitäter eingestellt

Staatsanwaltschaft bleibt sich treu – Ermittlungen nach tödlichem Polizeieinsatz im Fall Qosay eingestellt

Artikel übernommen vom Flüchtlingsrat:

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat am Montag, den 17.05.21 mit einer unerträglichen Pressemitteilung bekannt gegeben, dass die Ermittlungen gegen die Polizisten eingestellt wurden, die die tödliche Festnahme von Qosay Sadam Khalaf zu verantworten haben. Wie in zahllosen anderen Fällen tödlicher Polizeigewalt zeigen die Strafverfolgungsbehörden damit einmal mehr, dass sie keinerlei Willen haben, Polizeigewalt in Deutschland – auch wenn sie tödlich verläuft – aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

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Demo in Delmenhorst: Gerechtigkeit für Qosay – Gegen rassistische Polizeigewalt!

Am 5.3. kämpfte Qosay im Polizeigewahrsam Delmenhorst um sein Leben – am 5.6. kämpfen wir für Gerechtigkeit für Qosay.

Samstag, 5. Juni 2021 | 14 Uhr | Ecke Stedinger Str./Nordwollestr. (Delmenhorst)

Drei Monate nach dem Mord an Qosay wollen wir gemeinsam gegen rassistische Polizeigewalt auf die Straße gehen, die in DEL in Form von rassistischen Kontrollen, Schikanen, Einschüchterungsversuchen und Übergriffen seitens der Polizei an der Tagesordnung ist.

Schließt euch uns, Gerechtigkeit für Qosay und für alle anderen, die Polizeigewalt nicht überlebt haben!

Wir sehen uns auf der Straße !
Bündnis in Erinnerung an Qosay

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STRG_F: Tod nach Polizeieinsatz: Was passierte mit Qosay K.?

Delmenhorst: Es ist der Abend vom 5. März 2021. Der 19-jährige Qosay K. raucht mit einem Freund einen Joint im Park. Zwei Polizisten wollen die beiden Männer kontrollieren, doch Qosay rennt weg. Die Beamten holen ihn ein, zwingen ihn zu Boden und verhaften ihn. Einen Tag später ist Qosay K. tot. Was ist passiert? Hat die Polizei etwas mit dem Tod zu tun? Was sagen Augenzeugen? Und was zeigen Dokumente?

Protest gegen die AfD in Delmenhorst

Anlässlich einer AfD-Veranstaltung in Delmenhorst, protestierten Antifaschist*innen in den Abendstunden gegen die Normalisierung der völkisch-nationalistischen Partei. Der geplante „Bürgerdialog“ der AfD in der Delmenhorster Markthalle blieb isoliert.

siehe auch
buten un binnen: Protest gegen AfD-Veranstaltung in Delmenhorst
Recherche Nord: AfD Bürgerdialog in Delmenhorst

„Nazi-Neu­auf­lage in Bre­mer­ha­ven“

kopiert von antifa-bremen.org

Am 4. August 2018 grün­de­ten Nazis in Bre­mer­ha­ven den Lan­des­ver­band Bre­men der Par­tei „Die Rechte“. Kur­zer Rück­blick: Bereits um 2013 fand sich in Bre­men-Stadt eine „Die Rechte“-Ortsgruppe zusam­men, in ihr waren u.a. bekannte Nazis wie Mar­kus Pri­venau, Michael Kur­zeja, Yvonne Maroon und Björn Rusche orga­ni­siert. Die­ser Kreis blieb jedoch immer auf diese kleine Kern­gruppe beschränkt und konnte nie eine grö­ßere poli­ti­sche Außen­wir­kung ent­fal­ten, zuletzt war er quasi nicht mehr exis­tent.

Kur­zeja fun­giert mitt­ler­weile als stell­ver­tre­ten­der „Die Rechte“ Lan­des­vor­sit­zen­der in Nie­der­sach­sen, Björn Rusche ist nach wie vor an etli­chen Akti­vi­tä­ten der loka­len Nazi­szene betei­ligt.

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