Feuer an Jobcenter gelegt

kopiert von indymedia

Bremen-Mitte: Jobcenter angekokelt

Feuer und Flamme der Repression!

Motiviert vom Aufruf „Subversiv und unkontrollierbar“ und inspiriert vom brennenden Jobcenter in Berlin-Lichtenberg zu Silvester (das Schreiben findet sich hier), haben wir uns auch hier in Bremen in den Morgenstunden des 4.01.21 auf den Weg gemacht, um dem Jobcenter am Doventorsteinweg einen feurigen Besuch abzustatten. Natürlich haben wir darauf geachtet, dass das Gebäude zu der Zeit menschenleer war. Inhaltlich haben wir dem Schreiben aus Berlin nichts hinzuzufügen.
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„Brandanschläge im Jugendzentrum „Friese“ bis heute nicht aufgeklärt“

kopiert aus der Kreiszeitung

Zwei Feuer, viele Fragen

Rund 300 Konzerte in mehr als 20 Jahren – und nie sei etwas Nennenswertes passiert, sagen Holger Lauster und Michael Quast vom Jugendzentrum „Friese“ in Bremen. Doch die Nacht zum 16. Februar veränderte vieles und hinterließ Spuren. Im Gebäude – und in den Köpfen. Innerhalb von zweieinhalb Stunden brachen dort zwei Feuer aus. Brandstiftung, sagt die Staatsanwaltschaft. Fast zehn Monate danach suchen die „Friesen“ weiter nach Antworten – und die Ermittler tappen noch im Dunkeln.

Seit gut 25 Jahren steht das Gebäude des Jugendkulturzentrums „Friese“ im Bremer Steintorviertel. Trotz der Brandanschläge vor knapp einem Jahr machen die Verantwortlichen weiter.

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Brandanschläge auf Jobcenter und Vonovia

Am späten Sonntagabend brannten im Bremer Stadtteil Walle zwei Autos. Wenige Stunden später zündeten Unbekannte am Hintereingang des Jobcenters in Mitte einen Brandsatz. […]

Gegen 21.40 Uhr brannte in der Almatastraße ein am Fahrbahnrand geparkter Opel Astra. Etwa hundert Meter weiter stand auf dem Parkplatz einer Immobilienfirma ein Audi A 5 in Flammen. Die Feuerwehr konnte die Brände löschen, es entstand ein Sachschaden von mehr als 30.000 Euro. Um 1.30 Uhr wurde die Brandmeldeanlage des Job-Centers im Doventorsteinweg ausgelöst. Unbekannte legten auf der Rückseite des Gebäudes in der Straße An der Weserbahn einen Brandsatz vor die Tür, der den Eingangsbereich beschädigte. Hier entstand ein Schaden von etwa 10.000 Euro. […]

kopiert aus der Bullenpresse

siehe auch
NonstopNwes: Fortsetzung der Anschlagsserie?
butenunbinnen.de: Polizei ermittelt nach Brand zweier Autos in Bremen-Walle
Weser Kurier: Polizei ermittelt nach drei Bränden in Bremen

Gedenkkundgebung zum 16. Todestag von Laye Alama Condé

Donnerstag 7. Januar 2021 | 17 Uhr | vor der Friedenskirche (Humboldtstr. 175)

Am 16.Dezember 2020 hat die Bremer Bürgerschaft beschlossen, dass es einen Gedenkortfür Laye Condé und an 13 Jahre Brechmittelvergabe in Bremen geben soll!

In Auseinandersetzung mit der Zeit von 1992 bis 2005, in der in über 1000 Fällen Brechmittel vergeben wurden, hat das Bremer Parlament beschlossen, „im öffentlichen Raum der Bremer Innenstadt einen dauerhaften Ort zu schaffen zum Gedenken an das Geschehen und zur Mahnung daran, dass niemand in polizeilicher Obhut einer unmenschlichen und erniedrigenden Behandlung unterzogen werden, nachhaltig zu Schaden oder gar ums Leben kommen darf.Continue reading

“Wir sind nicht alle, es fehlen die Gefangenen!”

Am Silvesterabend, den 31.12.2020, versammelten sich etwa 80 Personen vor dem Knast in Bremen-Oslebshausen und forderten u.a. eine Gesellschaft ohne Knäste. Die Leute spazierten um die JVA herum und es wurden an mehreren Stellen Redebeiträge gehalten. Dabei wurde sich mit den Gefangenen solidarisiert und darauf aufmerksam gemacht, dass Knäste und Strafen nicht zur Lösung von Problemen und Konflikten beitragen. Es waren auch immer wieder Applaus und Danksagungen von Gefangenen zu vernehmen, die offensichtlich von den Redebeiträgen, der anwesenden Aktionstrommel-Gruppe und den gerufenen Parolen erreicht wurden.

Für eine Gesellschaft ohne Knäste!

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„Sachbeschädigung an Polizeigebäude“

Unbekannte beschmierten in der Silvesternacht die Fassaden eines Supermarktes und einer Polizeiliegenschaft in Hastedt. […]

Die Täter sprühten in rosa Farbe den Schriftzug 1312, ein Schwein und FUCK THE SYSTEM auf die Außenwand des Polizeigebäudes in der Straße Feuerkuhle. An einem Werbeschild und am Gebäude des gegenüberliegenden Discounters in der Ludwig-Quidde-Straße wurden die Zeichen ACAB hinterlassen.

kopiert aus der Bullenpresse

#fckakp

Wir schicken heiße Küsse an alle Genoss*innen und Queers in der Türkei – in der gerade ein neues Gesetz erlassen wurde: Artikel mit Regenbogensymbolik dürfen nun als „homosexuelle Propaganda“ erst an Personen ab 18 Jahren abgegeben werden.
Seriously? Sollten wir die Konservativen nicht einfach dafür auslachen, dass ihre Männlichkeit sogar von bunten Farben und Einhörnern angegriffen wird? Oder sollten wir wütend werden, dass die patriarchale häusliche Gewalt, gegen die Feminist*innen und Queers in der Türkei sich gerade massenhaft organisieren, den Gesetzgeber*innen nicht so verfolgungswert erscheint wie Regenbogen?
Woher kommt und was bedeutet diese neue Gesetzgebung? Continue reading

Angeblicher Bremer Bamf-Skandal: Der Skandal, der keiner war

kopiert aus der taz

Laut Staatsanwaltschaft soll die ehemalige Bremer Bamf-Chefin in 121 Fällen Straftaten begangen haben. Geblieben ist von den Vorwürfen fast nichts.

on den Vorwürfen gegen die ehemalige Bremer Bamf-Chefin ist kaum etwas übrig geblieben

Massenhaft Menschen ohne rechtliche Grundlage Asyl gewährt zu haben – das warf die Bremer Staatsanwaltschaft Ulrike B. als früherer Leiterin der dortigen Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) vor. Mit großem Aufwand ermittelten Staatsanwaltschaft, Polizei und Mitarbeiter:innen der Bamf-Zentrale in Nürnberg und meinten, in 121 Fällen von B. begangene Straftaten erkannt zu haben. Continue reading

„Was alle brauchen, darf niemandem gehören.“

„Landwirte blockieren erneut Aldi-Zentrallager in Dreye“
„Landwirte blockieren Aldi-Zentrallager“
„Trecker-Blockade: Aldi-Vertreter sprechen mit Bauern“

Was geht eigentlich ab in Dreye bei Bremen? Zum wiederholten Mal haben kurz vor Weihnachten Bäuer*innen im Treckerkonvoi das ALDI-Gelände zum Protest blockiert. „Lebensmittel-Lockangebote mit Preisen unterhalb der Herstellungskosten“ sind „nicht in Ordnung“, werden sie in den Medien zitiert. Wer sich im letzten Jahrzehnt mal aus der urbanen Blase herausbegeben hat, weiß, was die Bäuer*innen zu ihrem Protest treibt: Kleine landwirtschaftliche Betriebe müssen schließen, Bäuer*innen schuften als „Solo-Selbstständige“ oder gefangen im Familienbetrieb Tag und Nacht und rund ums Jahr, jonglieren mit Vorschriften, Quoten und Kosten – und leben von minimalem Einkommen, die durch die Lebensmitteldiscounter immer weiter geschmälert werden. Krank zu werden oder mit 67 in Ruhestand zu gehen, kann sich kein*e Bäuer*in, die keine Agrarindustrielle mit zehntausenden in Tierfabriken zusammengepferchten Lebewesen ist, leisten. Continue reading

Uhrzeitänderung: Silvester zum Knast!

Wir finden es eigentlich nicht hinnehmbar, wenn der Staat uns einen Rahmen für das Demonstrieren setzt oder uns das Demonstrieren “erlaubt”.
Da es dieses Jahr an Silvester ein allgemeines Versammlungsverbot gibt, haben wir uns ausnahmsweise dazu entschieden, den Spaziergang für 20 Uhr anzumelden. Das Ordnungsamt möchte nun aber, kurz vor Silvester, dass wir den Spaziergang auf 17 Uhr verschieben.

Um die geplante Demo stattfinden zu lassen und unsere Solidarität mit den inhaftierten Menschen zum Ausdruck bringen zu können, geben wir dem schweren Herzens nach.

Donnerstag, 31. Dezember 2020 | 17 Uhr | JVA Oslebshausen

Gegen Knäste und gegen die Gesellschaft, die diese braucht!

siehe auch
Aufruf: Silvester zum Knast!