BEK baut weiterhin auf Evangelikale

Evangelikaler in die missionarische Jugendarbeit der Bremischen Evangelischen Kirche (BEK) befördert

Alle schimpfen auf Latzel, währenddessen wird der evangelikale Einfluss gestärkt. BEK redet mit gespaltener Zunge.

Ende 2019 gab es in Bremen gehörige Aufregung, da ein bekannter Evangelikaler im Rahmen der „Klassentage“ und des missionarischen Projekts PIKS in öffentlichen Bremer Schulen zum Einsatz kam. Dieser Referent, Klaus Peter Naumann, ging nun in Rente. Die Stelle im Referentenpool der evangelischen Jugend, der kirchenintern zuständigen Abteilung für den Einsatz in den Schulen, wurde von der Leitung der evangelischen Kirche neu besetzt.

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Gnarrenburg: Brandanschlag auf syrisches Lokal

Im Februar wurde in Syke ein Brandanschlag auf ein Restaurant eines Betreibers mit syrischer Migrationsbiografie verübt und Hakenkreuze geschmiert.

Nun folgte ein Brandanschlag in Gnarrenburg (Niedersachsen): In der Nacht zum Donnerstag verübten bislang Unbekannte einen Brandanschlag auf ein kurz zuvor eröffnetes syrisches Lokal im Landkreis Rotenburg Wümme. Die Täter:innen hinterliessen ein Hakenkreuz im Eingangsbereich.

siehe auch
taz: Erneuter Brandanschlag im Bremer Umland

„Entnazifizierung erfolglos“

kopiert aus der taz

Beschwerden über Lehrer in Bremen

Ein Bremer Gymnasiallehrer fällt seit Jahren durch rechte Sprüche und als Leugner des Klimawandels auf. Er darf er aber weiter unterrichten.

Schülerinnen mit Kopftuch wurden offenbar wiederholt Opfer verbaler Attacken des Lehrers

Schülerinnen mit Kopftuch wurden offenbar wiederholt Opfer verbaler Attacken des Lehrers

Kommt ein Gymnasiast im schwarzen Pulli in die Klasse. Sagt der Lehrer: „Black makes me angry“. Heißt ein Schüler Cahit, so wird er von diesem Lehrer als „Dschihad“ angeredet, „mit einem Grinsen“, wie Augenzeug*innen berichten. Continue reading

…knickt de.indymedia.org ein? NEIN Genau das war und ist es, was wir tun.

kopiert von barrikade.info

Wir kämpfen mit dem 6. DDoS – Angriff in diesem Jahr und wehren auch diesen ab. Das braucht Zeit und Energie, da die Infrastruktur angepasst werden muss.
Dank der umfangreichen Unterstützung der Hoster, die zum Teil auch betroffen sind, kommen wir gut voran. Trotzdem können wir noch nicht genau sagen, wann wir wieder am Netz sind. Continue reading

Der spanische Anarchist Lucio Urtubia ist tot

“Wenn ich nochmal geboren würde, wäre ich Anarchist.” Diese Worte hörte der 19-jährige Lucio Urtubia an dem Totenbett seines Vaters. Dieser war zuerst bei den Sozialisten tätig, wechselte jedoch nach einer Gefängnisstrafe zu den Kommunisten. Die letzten Worte seines Vaters würden den jungen Lucio zeit seines Lebens prägen.

Geboren wurde Urtubia 1931 in Navarra. Im Militärdienst begann er Waren zwischen der spanisch-französischen Grenze zu schmuggeln und überfiel mit Kollegen sogar ein Lagerhaus. Als er dabei entdeckt wurde, floh er nach Frankreich. Lange Zeit arbeitete er dort als Maurer. Außerdem suchte er Kontakte zur anarchistischen Szene in Frankreich. Als man ihn bat, einem Maqui1 Unterschlupf zu bieten, begann seine lange Freundschaft mit dem Anarchisten Quico Sabaté.

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Welcome to the Frontlines: Jenseits von Gewalt und Gewaltlosigkeit

Welcome to the Frontlines: Jenseits von Gewalt und Gewaltlosigkeit

Im Folgenden veröffentlichen wir einen schon einige Wochen alten Text von cuangcn.org. Der Text analysiert auf der Basis der Kampferfahrungen von Hong Kong bis Santiago die Dynamiken zwischen den „gewaltfreien“ und „militanten“ Elementen in aufständischen sozialen Momenten und Protestbewegungen. Ausgehend von den hiesigen Verhältnissen, in denen die Teilnehmenden an Protesten sich oft nur ein mildes Zugeständnis an die „Vielfalt der Mittel“ abringen können, drängt der Text in Richtung eines vertieften Verständnisses der Beziehungen, die wir, um die Herrschaft des Kapitals und der Polizei zu brechen, entwickeln müssen. Frei von jedem Gedanken an eine fiktive Einheit der Protestierenden entwickeln die Autor*innen eine taktische Perspektive und konfrontieren uns letztlich auch mit der Frage, wie wir selber agieren wollen und ob Demonstrationen, Spontis, ein Abend mit Freund*innen in den Straßen … nicht von uns immer als Momente verstanden werden können, um zu handeln – orientiert an unseren Bedürfnissen, jedoch bewaffnet mit einem taktischen Verständnis vom Kampf gegen die uns Unterdrückenden Cops.

Es ist uns ein Anliegen diesen Text auch in Bremen und umzu zugänglich zu machen. Möge er unsere Diskussionen befeuern! Viel Spaß beim lesen! Continue reading

VA: „Ankerpunkte der Verflechtung“

Koloniale Spuren in der Überseestadt

Freitag, 24. Juli 2020 | 17 – 19 Uhr | Ort wird nach Anmeldung mitgeteilt

UPDATE: Weil der erste Termin gleich voll war, bieten wir nun zwei weitere an.
01.08.2020, 11 Uhr
10.08.2020, 17 Uhr

Die heutige Bremer Überseestadt liegt auf dem Gebiet der ehemaligen stadtbremischen Häfen und trägt viele Spuren, die auf den deutschen Kolonialismus und den Überseehandel verweisen. Unter anderem erinnern Straßennamen unmittelbar an koloniale Akteure und verweisen indirekt auf die kolonial-revisionistischen Bewegung der 1920er und 1930er Jahre, in der sich deutschnationale Kaufleute, Politiker und Bürger*innen für die Wiedererlangung der im ersten Weltkrieg ‚verlorengegangenen‘ Kolonien engagierten. Continue reading

Prozessfortsetzung gegen kurdischen Aktivisten aus Bremen

kopiert von anfdeutsch.com

Vor dem OLG Hamburg ist der Prozess gegen den kurdischen Aktivisten Mustafa Çelik fortgesetzt worden. Der Angeklagte erklärte, er werde immer dorthin gehen, wo er seiner Überzeugung nach sein müsse.

Vor dem Oberlandesgericht in Hamburg ist der Prozess gegen den kurdischen Aktivisten Mustafa Çelik fortgesetzt worden. Dem 43-Jährigen wird Mitgliedschaft in der PKK nach §129a/b StGB vorgeworfen. Continue reading

VA: Zores zeigt „Queen & Slim“

Die schwarzen Bonnie und Clyde
Ein Tinder-Date einer liberalen Anwältin mit einem christlichen Schuhverkäufer: Kann das klappen? Zwischen Queen und Slim funkt es jedenfalls nicht. Als die beiden Schwarzen auf dem Heimweg von einem weißen Polizisten angehalten werden, eskaliert die rassistische Kontrolle, so dass die zwei fliehen müssen. Ab jetzt ist für sie nichts mehr wie vorher.
Wir zeigen den Film umsonst und draußen am Freitag, 17.07. ab 21 Uhr bei zores, Grenzstr. 68 in Walle.
zores.blackblogs.org